Medica Aktuell, 19.11.2009

"Zeit sparend für Arzt und Team" lautet das Verkaufsargument

"Zeit sparend für Arzt und Team" lautet das Verkaufsargument

ÄZ: Herr Lüdemann, Ihre Programme sind bei vielen Ärzten nahezu unbekannt. Dennoch wollen Sie den Markt aufrollen - was macht Sie so optimistisch?

Lüdemann: Wir haben beobachtet, dass viele Ärzte mit ihren Programmen und dem Support unzufrieden sind. Wir bieten Lösungen an, die den Bedürfnissen der Praxisinhaber entsprechen. Die bisherige Resonanz lässt uns hoffen, dass wir innerhalb von fünf Jahren zu den Top 20 zählen werden.

ÄZ: Fast jede Praxis hat sich für einen Anbieter entschieden. Ein Wechsel ist mit viel Aufwand verbunden: wie wollen Sie die Ärzte überzeugen?

"Zeit sparend für Arzt und Team" lautet das Verkaufsargument

Sascha Lüdemann, Manager Business Development bei GLP networks.

Foto: di

Lüdemann: Der Markt ist gesättigt, das ist richtig. Aber viele machen die Erfahrung, dass ihre Programme zu viel Zeit kosten. Bei Problemen bekommen sie nicht die Unterstützung, die sie brauchen. Es ist doch eine Horrorvorstellung für jeden Praxisinhaber, mit Problemen an der Praxis-EDV allein gelassen zu werden. Diesen Ärzten wollen wir beweisen, dass sie bessere Lösungen finden.

ÄZ: Worin unterscheidet sich Ihr Angebot von der Konkurrenz?

Lüdemann: Wir bieten serverbasierte Lösungen. Die sind komfortabler für den Praxisinhaber, weil etwa Updates bequem per Mausklick aufgespielt werden - und zwar für alle Arbeitsplätze gleichzeitig.

ÄZ: Sie bieten ein Dialog-Programm für Netze an. Jeder Arzt hat doch sein eigenes Programm…

Lüdemann: Ja, damit kann er auch weiter arbeiten. Unser Programm star.net® Dialog ermöglicht die Kommunikation der Netzpartner, ohne dass diese ihren Anbieter wechseln müssen, weil es auf Internettechnik basiert - zugleich aber die Praxissoftware vor externen Zugriffen sichert.

Lesen Sie dazu auch:
Für jedes Problem eine Lösung

» Zur Sonderseite "Medica 2009"
» Zum E-Paper "Medica aktuell"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »