Ärzte Zeitung, 19.12.2014

Urteil

Fester Urlaubsanspruch auch bei Arbeitgeberwechsel

ERFURT. Wie ist der Urlaub aufzuteilen, wenn eine MFA unterjährig die Praxis wechselt? Dazu hat aktuell das Bundesarbeitsgericht entschieden. Wechselt der Arbeitnehmer den Arbeitgeber innerhalb des ersten Halbjahres, kann er die noch nicht genommenen Urlaubstage beim neuen Arbeitgeber voll beanspruchen - auch wenn dies mehr ist, als es dem Anteil nach Monaten entspricht.

Bei einem Wechsel im zweiten Halbjahr muss der erste Arbeitgeber noch den vollen Urlaub gewähren. Beim Zweiten besteht ein Anspruch nach Zahl der Beschäftigungsmonate - insgesamt aber nicht mehr als der Jahresurlaub. Der erste Arbeitgeber muss daher den bereits gewährten Urlaub bescheinigen. (mwo)

Az.: 9 AZR 295/13

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Gluten kann auch Reizdarm verursachen

Wenn Reizdarmpatienten, die nicht an Zöliakie leiden, über glutenabhängige Beschwerden klagen, kann das ein Noceboeffekt sein. Es kann sich aber um etwas anderes handeln. mehr »

Entlassmanagement krankt an schlechter Kommunikation

Kaum in Umlauf, gerät der Medikationsplan in die Kritik. Ärzte fordern, Webfehler im System zu beheben. mehr »

So hoch ist der Diabetiker-Anteil in den 16 Bundesländern

In Deutschland leben mehr Menschen mit Diabetes als bisher geschätzt: Inzwischen leidet rund jeder zehnte GKV-versicherte Bundesbürger an Diabetes. mehr »