Ärzte Zeitung, 28.07.2010

Studie: Minilöhne weit verbreitet

BERLIN (dpa). In Deutschland müssen nach einer Studie Millionen Menschen von Minilöhnen leben. Mehr als zwei Millionen Menschen verdienen pro Stunde weniger als sechs Euro brutto, berichtet die "Berliner Zeitung" (Ausgabe vom 27. Juli) unter Berufung auf die Untersuchung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen. Solche Niedriglöhne seien vor allem in Ostdeutschland weit verbreitet. Dort hätten 2008 fast 13 Prozent der Beschäftigten mit weniger als sechs Euro in der Stunde auskommen müssen, im Westen seien es nur 5,4 Prozent gewesen. Insgesamt zählten 6,55 Millionen Menschen zu Geringverdienern mit weniger als 9,50 Euro Stundenlohn, zitiert die Zeitung aus der Studie.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Diese Videos sollten Sie unbedingt sehen

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen in kurzen Videos zusammen. mehr »

Massive Technik-Pannen behindern Ärztetag weiterhin

Nicht einsehbare Anträge, verschobene Abstimmungen: Technische Probleme machen Delegierten und Journalisten auf dem Ärztetag arg zu schaffen. mehr »