Ärzte Zeitung, 07.06.2011

Prävention am Arbeitsplatz lohnt sich

FRANKFURT/MAIN (pei). Jeder für Gesundheitsprävention in Unternehmen aufgewendete Euro kann sich mit dem Faktor fünf bis 16 rentieren.

Das zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Booz & Company für die Felix Burda Stiftung. Demnach verliert die deutsche Wirtschaft jährlich 225 Milliarden Euro durch krankheitsbedingte Fehltage oder Leistungsminderung.

Dr. Christa Maar vom Vorstand der Stiftung forderte die Politik auf, vor allem für kleine und mittlere Unternehmen finanzielle Rahmenbedingungen für betriebliche Prävention zu schaffen.

Damit ließen sich Strukturdefizite und die mangelnde Reichweite der Prävention angehen. Es sei "absurd zu warten, bis alle beim Hausarzt aufschlagen".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Diabetes-Risiken sind alarmierend häufig

Mehr als 21.000 Passanten in Einkaufszentren haben in den vergangenen zehn Jahren bei der Aktion "Gesünder unter 7" ihr Diabetes-Risiko abklären lassen. Die Ergebnisse sind dramatisch. mehr »

"Man schafft viel"

Anja Junker ist "Ärztin ohne Grenzen": Vier Einsätze in Afrika und Südamerika hat die 43-Jährige für die Organisation absolviert. Manche brachten sie an die Grenze der Erschöpfung. mehr »

Lösung für Hygienemuffel

Ärzte in Kliniken sind anscheinend oft größere Hygienemuffel als ihre Patienten. Denn sie desinfizieren sich seltener die Hände – gerade in sensiblen Bereichen. mehr »