Ärzte Zeitung, 05.07.2010

BGH entscheidet zur Selektion von Embryonen

LEIPZIG/BERLIN (dpa). Ein Berliner Arzt zeigte sich selbst an, nachdem er bei drei erblich vorbelasteten Paaren Gentests an Embryonen vorgenommen hatte. Danach pflanzte er den Frauen nur jene Embryonen ein, die keinen Gendefekt aufwiesen. Diese Präimplantationsdiagnostik (PID) ist in Deutschland verboten. Die Selbstanzeige führte den Fall nun vor den Bundesgerichtshof (BGH). Der Arzt will damit Rechtssicherheit schaffen. Die Bundesanwaltschaft ging in ihrer Antragsschrift davon aus, dass Straftatbestände nicht erfüllt sind. Ob die Richter ihre Entscheidung noch am heutigen Dienstag treffen, ist offen.

Topics
Schlagworte
Recht (11728)
Gynäkologie (5411)
Organisationen
BGH (895)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »