Ärzte Zeitung, 19.07.2013

Urteil

Unfallversicherung zahlt auch bei Impfschäden

MAINZ. Erkranken Arbeitnehmer an einer - vom Arbeitgeber empfohlenen - Impfung so, dass sie erwerbsgemindert bleiben, steht ihnen eine Rente aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu, da es sich um einen "Arbeitsunfall" gehandelt hat.

Beim Sozialgericht in Mainz ging es um eine Krankenschwester in einem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, der der Arbeitgeber eine Impfung gegen das Schweinegrippen-Virus H1N1 empfohlen hatte.

Das Gericht entschied (Az.: S 10 U 48/11), dass das ausreiche, einen sachlichen Zusammenhang zwischen ihrer Tätigkeit und der Impfung festzustellen. (bü)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »