Ärzte Zeitung, 18.06.2008

Medizintechnik aus Deutschland punktet bei UNO

NEW YORK (dpa). Deutsche Firmen lassen sich nach Ansicht von Experten jährlich große öffentliche Aufträge der UNO - etwa für Arzneien - entgehen.

Von den durch die UNO pro Jahr bestellten Waren und Dienstleistungen im Wert von umgerechnet 6,5 Milliarden Euro entfielen nur 1,5 Prozent auf deutsche Firmen, so der stellvertretende deutsche UN-Botschafter Martin Ney.

Deutschland bezahle aber 8,5 Prozent der UN-Beiträge. Hochwertige deutsche Produkte hätten auch zu etwas höheren Preise durchaus gute Chancen bei der UNO, sagte Peter Laser vom deutschen Medizintechnik-Spezialisten Karl Storz.

Das Preis-Leistungsverhältnis sei nach den Regeln der UNO bei der Vergabe entscheidend. "Mittlerweile setzt sich das beste und nicht das billigste Angebot durch", sagte Laser.

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10666)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Psychotherapie-Richtlinie steht vor holprigem Start

Der Start der neuen Psychotherapie-Richtlinie am 1. April löst bei den Beteiligten keine Begeisterung aus. Die Kritik überwiegt. Lesen Sie die aktuellen EBM-Ziffern. mehr »