Ärzte Zeitung, 17.11.2008

Erfinder auf der Suche nach Marktpartnern

Erfinder auf der Suche nach Marktpartnern

Fresenius zeichnet innovative Ideen mit 10 000 Euro aus

DÜSSELDORF (maw). Innovationen von Forschern und Entwicklern prämiert der Gesundheitskonzern Fresenius morgen am ersten Tag der Medizinmesse Medica in Düsseldorf.

Insgesamt 10 000 Euro spendiert Fresenius den drei Bestplatzierten als Anerkennung für ihre Leistungsfähigkeit als Erfinder.

Auf der 10. Fresenius Erfindermesse, die in diesem Jahr in Halle 8b am Stand M03 beheimatet ist, können Messebesucher Innovationen wie zum Beispiel eine neuartige künstliche Herzklappe oder einen Vibrationstrainer für Rollstuhlfahrer in Augenschein nehmen.

Wie Fresenius mitteilt, versteht der Konzern seine Erfindermesse vor allem als Service für die Tüftler. Auf der Erfindermesse können die Innovatoren ihre Prototypen kostenlos dem interessierten Fachpublikum zeigen und wertvolle Kontakte knüpfen, die dann eventuell zu einer Firmenpartnerschaft mit dem Erfinder und daraus resultierend zu einer Serienproduktion der Innovation führen kann.

Die Exponate werden allerdings nur bis Freitag zu sehen sein, da sich die Fresenius-Erfindermesse zwar auf dem Düsseldorfer Messegelände befindet, aber organisatorisch der parallel zur Medica stattfindenden Zulieferermesse COMPAMED zugeordnet ist. Sie schließt ihre Tore einen Tag vor der großen Schwesterveranstaltung.

Insgesamt stehen auf der Fresenius-Erfindermesse 20 Entwickler für Nachfragen zu ihren Errungenschaften bereit.

Medica: Halle 8b, Stand M03

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »