Medica Aktuell, 19.11.2009

ICW und GE - gemeinsam an die Spitze

ICW und GE - gemeinsam an die Spitze

Die Kooperation zwischen GE Healthcare und InterComponentWare trägt erste Früchte - intelligente Vernetzungslösungen für Kliniken und ihre Partner.

Außer auf die Telematik-Infrastruktur und auf moderne Vernetzungslösungen konzentriert sich ICW seit über zehn Jahren auf die Einbindung der Patienten und Bürger in die Kommunikation ihrer Gesundheitsdaten.

LifeSensor, die persönliche Gesundheitsakte von ICW, steht als digitale Plattform in vielen Ländern zur Verfügung und wird nun gemeinsam mit GEHC international eingesetzt.

Damit die Daten der Patienten in ihre Gesundheitsakten übermittelt werden können, haben die beiden Unternehmen ihre Entwicklungen Standard-basierter Vernetzungslösungen zusammengebracht. So entstehen neue Produkte für den Markt, die auf Grundlage von Profilen der Initiative "Integrating Healthcare Enterprise" (IHE) die Einbindung von Kliniken, Reha-Einrichtungen, Arztpraxen und weiteren Gesundheitsdienstleistern ermöglichen.

"Die Partnerschaft mit GE Healthcare ist für uns einer der wichtigsten Meilensteine in der Weiterentwicklung unseres Unternehmens", sagt Dr. Lutz Kleinholz, ICW-Vorstandsvorsitzender.

Kernstück bildet eine Anwendung, mit der medizinische Dokumente zentral verwaltet und verteilt werden. Hierdurch erhalten Ärzte aus verschiedenen Einrichtungen Zugriff auf die Daten gemeinsam behandelter Patienten. Das XDS-Profil der IHE ist eine Grundlage der neuen Produkte - das Profil ist heute E-Health-Standard in vielen Ländern.

Kleinholz: "Die enge Zusammenarbeit mit GE Healthcare im Bereich der E-Health-Standards ist für uns die logische und wirtschaftlich erfolgreiche Fortführung unseres langjährigen Engagements in verschiedenen Standard-Initiativen. Nicht zuletzt die Ergebnisse der Mitarbeit in den Arbeitsgruppen des VHitG und der BITCOM können nun in vielen Projekten für unsere Kunden umgesetzt werden."

Lesen Sie dazu auch:
IT-Kommunikation auf dem Prüfstand

» Zur Sonderseite "Medica 2009"
» Zum E-Paper "Medica aktuell"

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »