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Die Medica bleibt im Jubiläumsjahr auf Kurs

DÜSSELDORF (ger). Die Medizinmesse Medica hat auch im Krisenjahr 2009 weiter positiv entwickelt. Gut 138 000 Besucher kamen nach Angaben der Messegesellschaft von Mittwoch bis Samstag zur Messe und zum angeschlossenen Fortbildungskongress. Das waren etwa 1000 Besucher mehr als im Vorjahr.

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Die Messegesellschaft zog ein positives Fazit nach Ende des Weltforums der Medizin und drei Tagen Zuliefermesse Compamed: "Den weltweit zu beobachtenden Sparanstrengungen im Gesundheitswesen begegnet die Medizintechnikbranche mit einem Feuerwerk an Neuheiten", sagte Wilhelm Niedergöker, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf. Der Trend zur Internationalisierung setzte sich zum 40. Geburtstag der Messe fort: 45 Prozent (2008: 42) der Besucher seien aus dem Ausland gekommen.

Bei der Messe sei das Interesse an bildgebenden Verfahren, vor allem Ultraschall, auffällig gewesen, sagte Pressesprecher Martin-Ulf Koch. Eine der vielen spannenden Neuentwicklungen sei der Einsatz des Ultraschalls in der Neurologie zur Erkennung von Nervenerkrankungen.

Auch die Leitung des angeschlossenen Fortbildungskongresses zog ein positives Fazit. Dr. Julia Rautenstrauch, Generalsekretärin der ausrichtenden Gesellschaft Medica -Deutsche Gesellschaft für Interdisziplinäre Medizin, sagte, dass vor allem handfeste Themen wie die Kurse gefragt gewesen seien. "Selbst Basics wie der EKG-Grundkurs werden stark nachgefragt", sagte Rautenstrauch. Solches Basiswissen komme heute offenbar in der Weiterbildung zu kurz. Von den deutschsprachigen Vorträgen seien diejenigen zu wichtigen Volkskrankheiten wie Herzkreislaufkrankheiten, Diabetes und in diesem Jahr besonders Schwerhörigkeit gefragt gewesen.

Aufgegangen sei auch das Konzept mit englischsprachigen Angeboten, so Rautenstrauch. "Die Nachfrage ist noch nicht überwältigend, aber es gibt einen Bedarf bei nicht-deutschen Besuchern." » Zur Sonderseite "Medica 2009" » Zum E-Paper "Medica aktuell"

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