Ärzte Zeitung, 16.12.2009

AXA und ratiopharm schließen Rabattvertrag

KÖLN (ava). Die AXA Krankenversicherung will künftig verstärkt mit Pharmaunternehmen zusammenarbeiten. In einem ersten Schritt hat AXA mit dem Generikahersteller ratiopharm aus Ulm eine Rabattvereinbarung getroffen. Das teilte das Unternehmen mit. Damit leistet die AXA Krankenversicherung einen Beitrag zur Dämpfung der Kostensteigerungen, die insbesondere durch höhere Behandlungskosten begründet sind.

Klaus Tekniepe, Pressesprecher der AXA Krankenversicherung: "Die Rabatte kommen allen Versicherten der AXA Krankenversicherung zugute und dienen der langfristigen Stabilisierung der Beiträge. Es bleibt selbstverständlich bei der Therapiefreiheit von Arzt und Patient. Die tarifliche Zusage zur Erstattung von Arzneimitteln gilt uneingeschränkt fort, auch für die Medikamente anderer Hersteller.Neben der Vereinbarung mit ratiopharm sind weitere Vereinbarungen mit Herstellern auch von Originalpräparaten angestrebt.”

Topics
Schlagworte
Unternehmen (10481)
Arzneimittelpolitik (6807)
Organisationen
AXA (23)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Ärzte können künftig Medizinalhanf verordnen

Nach jahrelanger Debatte regelt das Parlament heute den Umgang mit Cannabis als Medizin völlig neu. Krankenkassen müssen künftig die Kosten im Regelfall erstatten. mehr »

Kein Schmerzensgeld für die künstliche Ernährung des Vaters

Das Münchener Landgericht hat die Klage gegen einen Hausarzt, der einen Patienten vermeintlich unnötig lange künstlich ernähren ließ, abgewiesen. Gleichwohl attestierte es einen Behandlungsfehler. mehr »

Droht Briten eine zweite Creutzfeldt-Jakob-Welle?

In Großbritannien ist ein Mann an einer ungewöhnlichen Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung gestorben. Dies nährt Befürchtungen, wonach mehr als 20 Jahre nach der BSE-Krise eine zweite Erkrankungswelle ansteht. mehr »