Ärzte Zeitung, 15.08.2011

PKV-Geschäft erweist sich als Zugpferd für MLP

KÖLN (hf). Die private Krankenversicherung war im ersten Halbjahr 2011 der Wachstumstreiber für den Finanzdienstleister MLP. In diesem Bereich stiegen die Provisionseinnahmen im Vergleich zum Vorjahreseitraum um 57 Prozent auf 42 Millionen Euro.

Da dies vor allem auf einen Sondereffekt zurückzuführen ist - den Wegfall der Drei-Jahres-Wartefrist - wird das Neugeschäft aber wahrscheinlich nicht auf dem hohen Niveau bleiben.

Im Hauptgeschäftsfeld Lebensversicherung musste das Wieslocher Unternehmen einen Einbruch um zehn Prozent auf 107 Millionen Euro hinnehmen. MLP machte wegen Einmalkosten einen Verlust von 222.000 Euro, nach einem Gewinn von 5,5 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »