Ärzte Zeitung, 20.05.2011

Microsoft personalisiert die Internet-Suche

Die rapide wachsende Flut an Daten im Internet will Microsoft mit neuen personalisierten Suchtechnologien für den Anwender überschaubarer machen. In einem fünfköpfigen Team in Cambridge arbeiten Microsoft-Wissenschaftler an einer intelligenten und selbstlernenden Suche, die die Ergebnisse auf die individuellen Bedürfnisse hin zuschneidet.

Einen ersten Prototyp von "Emporia" stellte Microsoft-Manager Ralf Herbrich am 17. Mai auf der Internet-Konferenz Next11 in Berlin vor. Für die Bewertung, ob eine Nachricht für den Nutzer tatsächlich relevant ist oder nicht, werden in Emporia auch Daten und Posts aus den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook ausgewertet und analysiert.

Emporia analysiert die Nachrichten-Ströme nach Stichwörtern und inhaltlichen Kategorien und siebt mögliche interessante Geschichten heraus. Der Nutzer kann die Treffer darüber hinaus weiter verfeinern, indem er zum Beispiel bestimmten Personen oder Seiten folgt. Über die persönlichen Bewertungen sollen die Suchtreffer immer besser an die wirklichen Bedürfnisse der Nutzer angepasst werden. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Neuroprothese lässt Gelähmten wieder zugreifen

Eine Neuroprothese ermöglicht einem Tetraplegiker, mit einer Gabel zu essen. Sein Hirn wird dabei per Kabel mit Muskeln in Arm, Hand und Schulter verbunden. mehr »

Mord und Totschlag in deutschen Kliniken?

Eine umstrittene Studie zu lebensbeendenden Maßnahmen in Kliniken und Pflegeheimen erhitzt die Gemüter. mehr »

Bruch mit dem deutschen Verordnungssystem?

Eine Gesetzesänderung ermöglicht Ärzten seit kurzem, Cannabis zulasten der Kassen zu verschreiben. Der Patient bezieht Cannabis aus der Apotheke. Das neue Rechtskonstrukt sehen viele aber als "Systembruch". mehr »