Ärzte Zeitung, 04.08.2014

Fallschirmsprung

Unfallversicherung gilt auch für Extremsportarten

NEU-ISENBURG. Wen im Sommerurlaub doch einmal ein Tandem-Fallschirmsprung reizt, der geht bei einem Unfall nicht leer aus. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) klarstellt, sind grundsätzlich auch Unfälle bei Extremsportarten über eine private Unfallversicherung abgesichert.

Ausgeschlossen seien lediglich Motorsport und damit verbundene Rennen sowie Sportfliegen. In vielen Verträgen seien außerdem Leistungen speziell für Reisende enthalten. Der Unfallversicherer übernehme dann auch die Bergungskosten, den Transport ins Krankenhaus sowie den Rücktransport nach Hause, so der GDV.

Mehrkosten, die mitreisenden Angehörigen durch den ungeplanten Reiseverlauf entstehen, beispielsweise Übernachtungs- und Umbuchungskosten, könnten ebenfalls mit abgedeckt werden. (eb)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1007)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »