Ärzte Zeitung, 04.08.2014

Fallschirmsprung

Unfallversicherung gilt auch für Extremsportarten

NEU-ISENBURG. Wen im Sommerurlaub doch einmal ein Tandem-Fallschirmsprung reizt, der geht bei einem Unfall nicht leer aus. Wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) klarstellt, sind grundsätzlich auch Unfälle bei Extremsportarten über eine private Unfallversicherung abgesichert.

Ausgeschlossen seien lediglich Motorsport und damit verbundene Rennen sowie Sportfliegen. In vielen Verträgen seien außerdem Leistungen speziell für Reisende enthalten. Der Unfallversicherer übernehme dann auch die Bergungskosten, den Transport ins Krankenhaus sowie den Rücktransport nach Hause, so der GDV.

Mehrkosten, die mitreisenden Angehörigen durch den ungeplanten Reiseverlauf entstehen, beispielsweise Übernachtungs- und Umbuchungskosten, könnten ebenfalls mit abgedeckt werden. (eb)

Topics
Schlagworte
Versicherungen (1027)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »