Ärzte Zeitung, 29.03.2010

Alzheimer-Medikamente huckepack ins Gehirn

MAINZ (eb). Die Pathobiochemie der Uni Mainz koordiniert den neuen Forschungsverbund "NanoBrain". In dem gerade gestarteten Forschungsprojekt wird eine neue Therapie bei M. Alzheimer überprüft.

Ziel ist es herauszufinden, ob es mit Hilfe von Nanopartikeln möglich ist, Alzheimer-Medikamente quasi huckepack aus der Blutbahn über die Blut-Hirn-Schranke in das Gehirn zu transportieren, sie dort freizusetzen und somit eine effektive Therapie zuzulassen.

Das Vorhaben wird vom Institut für Physiologische Chemie und Pathobiochemie der Universität Mainz aus koordiniert.

Topics
Schlagworte
Demenz (1874)
Neurologie/Psychiatrie (9587)
Organisationen
Uni Mainz (344)
Krankheiten
Demenz (3023)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »