Ärzte Zeitung, 21.07.2006

Die Sommer-Akademie - mit Tests und PunktenKeine Zigaretten mehr: Das hilft Crohn-Kranken

NEU-ISENBURG (mal). Bei Morbus-Crohn-Patienten, die unkomplizierte, leichte bis mittelschwere Schübe haben, ist eine Pharmakotherapie zum Erhalt von Remissionen nicht üblich.

Umso wichtiger sind Geduld und Hartnäckigkeit, um rauchende Crohn-Kranke zum Verzicht auf die Glimmstengel zu bewegen. Denn lassen die Kranken das Rauchen sein, sind neue Krankheitsschübe rarer als wenn weiter geraucht wird. Und auch die gegen die Darmkrankheit verschriebenen Arzneien sollen besser wirken, wenn nicht geraucht wird.

Bei Schüben eines Morbus Crohn sind Steroide weiterhin unverzichtbare Therapeutika. Wegen der deutlich geringeren Rate von unerwünschten Arzneimitteleffekten wird dabei - wenn immer möglich - die topische Behandlung bevorzugt.

Besuchen Sie die Sommer-Akademie >>>

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »