Ärzte Zeitung, 01.03.2005

Oscar für spanischen Film über Sterbehilfe

NEU-ISENBURG (ag/eb). Der Film "Mar adentro" ("Das Meer in mir") des spanischen Regisseurs Alejandro Amenábar ist bei der 77. Oscar-Vergabe in Los Angeles als bester nicht-englischsprachiger Film ausgezeichnet worden.

Der Streifen hat in Spanien eine Debatte über die aktive Sterbehilfe ausgelöste (die "Ärzte Zeitung" berichtete).

"Mar adentro" erzählt die wahre Geschichte des Spaniers Ramon Sampedro, der nach einem Badeunfall 28 Jahre lang querschnittsgelähmt war. Jahrelang klagte er vor spanischen Gerichten, um "würdevoll sterben zu können". Im Januar 1998 stellte ihm eine Freundin auf sein Bitten hin ein Glas Wasser mit Zyankali ans Bett. Sampedro ließ eine Kamera laufen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »