CAR-T-Zelltherapie mit Cilta-cel
Frühzeitige Zuweisung und strukturierte Patientensteuerung
Zum Thema-- Gegen das B-Zell-Reifungsantigen (B-cell maturation antigen, BCMA) gerichtete Therapien etablieren sich zunehmend als Standard in der Behandlung des rezidivierten/refraktären Multiplen Myeloms (RRMM). In aktuellen Leitlinien (Onkopedia, European Myeloma Network) wird die CAR-T-Zelltherapie mit Ciltacabtagen autoleucel (Cilta-cel) bereits im ersten Rezidiv empfohlen und gegenüber anderen BCMA-gerichteten Optionen (inklusive Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten) priorisiert [1, 2]. Die Evidenz basiert auf konsistenten Daten aus der CARTITUDE-Studienreihe: In der CARTITUDE-1-Studiea zeigte Cilta-cel als erste Therapie Heilungschancen für stark vorbehandelte RRMM-Patient*innenb [3], während CARTITUDE-4c die Wirksamkeit bei einem Einsatz in früheren Therapielinien (nach 1–3 Vortherapien) belegt [4]. Auch der Vergleich der Studienergebnisse nach Therapielinien spricht dafür, Cilta-cel möglichst früh, bereits im 1. Rezidiv, einzusetzen [3, 4]. Das hat Einfluss auf das therapeutische Vorgehen in der Zuweisung.


