„Keiner weiß, was ich habe“: Menschen mit chronischen Schmerzen stellen Hausärzte oft vor besondere Herausforderungen. Worauf es in der Begleitung von Schmerzpatienten ankommt, erklärt eine Kollegin.
Fragen zu Zink und Testosteron tauchen zunehmend auch in der hausärztlichen Praxis auf. Ein Blick auf Studien und Leitlinien zeigt: Entscheidend ist, ob tatsächlich ein Zinkmangel vorliegt.
Eine nicht-diskriminierende Medizin nimmt kulturelle Unterschiede sehr wohl wahr. Wann es wichtig ist, zwischen den Zeilen zu hören – und worauf es sonst noch im Patientengespräch ankommt.
Ist das LDL-Cholesterin schon in jungen Jahren stark erhöht, kann eine familiäre Hypercholesterinämie vorliegen. Die European Atherosclerosis Society hat Empfehlungen für die Therapie veröffentlicht. Und auch die nationale Leitlinie wurde aktualisiert.
Wann sollte eine Antikoagulation vor einem Eingriff pausiert werden, wann nicht? In fünf Fallbeispielen aus der Praxis zeigen wir das Vorgehen nach S3-Leitlinie Vorhofflimmern. Hätten Sie so auch entschieden?
Moderne Biologika können schweres Asthma meist in Schach halten. Gelingt das nicht, ist ein differenzierteres Vorgehen nötig. Eine Pneumologin gibt Tipps.
Juckende Ekzeme und subkutane Granulome können gelegentlich bei Kindern auch eine gewisse Zeit nach Impfungen auftreten und länger persistieren. Was steckt dahinter – und sollte man die Impfung lieber sein lassen?
Bei frühem Typ-2-Diabetes kann ein intensives Programm aus kalorienreduzierter Ernährung und Kraft- sowie Ausdauertraining erstaunliche Erfolge erzielen: In einer kanadischen Studie erreichten 54 Prozent der Teilnehmenden innerhalb von 24 Wochen eine Remission.
Seit 1. September ist Semaglutid auch in Deutschland als Tablette erhältlich. Das könnte die Hemmschwelle für manche Patienten senken. Doch die richtige Einnahme hat es in sich. Woran liegt das?
Falsche und irreführende Informationen verbreiten sich im Netz und auf Sozialen Medien extrem schnell. Wie Ärzte diese falschen Infos erkennen und wie sie dagegen vorgehen können, geht aus einer Broschüre der BÄK hervor.
Auf der Jahreshauptversammlung spricht Hartmannbund-Chef Klaus Reinhardt über Patienten, die sich Wunschüberweisungen abholen oder zwei Hausärzte im Quartal konsultieren. Eine Lösung könne die Primärversorgung sein – unter Voraussetzungen.
Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung für das nächste Jahr auf 2,9 Prozent festgelegt.
Die Deutsche Stiftung Organtransplantation legt neue Zahlen für 2026 vor: Der Trend bei der Zahl der Spender und der entnommenen Organe ist leicht positiv. DSO-Vorstand Axel Rahmel plädiert für die Widerspruchsregelung – und nennt Gründe.
Bei den 15 Krebsregistern verhindert ein Flickenteppich von Ländervorgaben eine bessere Datenqualität. Ein Gutachten zeigt, warum der Datenschatz für Qualitätssicherung und Forschung nur unzureichend gehoben werden kann – und wie es besser geht.
Seit 2005 müssen Versicherte ohne Kinder in der Pflegeversicherung einen Beitragsaufschlag zahlen. Mit der geplanten Pflegereform soll dieser Obolus weiter steigen. Ist das ungerecht oder dringend geboten – zwei Positionen.
Das Bundesgesundheitsministerium will die Ausbildung in der Physiotherapie neu ordnen. Alternativ zur berufsfachschulischen Ausbildung soll ein Bachelor-Studium angeboten werden. Azubis erhalten eine Vergütung, Hochschul-Absolventen mehr Kompetenzen.
Was bessert die Fatigue bei Long-COVID? Im randomisierten Vergleich mit Placebo konnte das SSRI Fluvoxamin punkten. Ein anderes untersuchtes Arzneimittel besserte hingegen nicht die Symptome.
In die GOLD-Gruppe E mit hohem Risiko für eine Verschlechterung gehören seit diesem Jahr auch COPD-Patienten und -Patientinnen mit einer einzigen mittelschweren Exazerbation. Wie sinnvoll ist diese Einordnung? Neue Studienergebnisse liefern eine Antwort.
Liegt eine atherosklerotische kardiovaskuläre Erkrankung vor, ist das ALS-Risiko um knapp die Hälfte erhöht. Ein guter kardiovaskulärer Zustand geht hingegen mit einer halbierten ALS-Inzidenz einher. Das lässt sich aus einer Analyse der britischen Biobank-Studie schließen.
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Wer als ausländischer Arzt oder Ärztin nach Deutschland kommt, stößt je nach Bundesland auf unterschiedliche Bedingungen. Besonders bei Wartezeiten und Gebühren für die Prüfungen gibt es eine große Spannbreite.
Mit einer Diabetes-Typ-1-Diagnose umzugehen, ist für Familien häufig nicht einfach. Eine Diabetologin setzt dabei auf verschiedene Faktoren. Welche das sind, erklärt sie im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Die Ständige Impfkommission hält die Herdenimmunisierung gegen SARS-CoV-2 für so ausgeprägt, dass auf eine systematische Grundimmunisierung gesunder Personen verzichtet werden kann. Für gesetzlich Versicherte folgt daraus ein neues Erstattungs-Profil der Impfleistung. Das jetzt scharf geschaltet ist.
KI ist schon dabei, die Arzt-Patienten-Beziehung auf den Kopf zu stellen. Wie sie mit Diagnosen umgeht, die ihr Patienten auf den Tisch knallen, berichtet Neurologin und Psychotherapeutin Dr. Alexandra Widmer im „ÄrzteTag“-Podcast.
Wer medizinische Hilfe sucht, braucht Orientierung. Empfehlungslisten können die Arztsuche erleichtern, doch wie kommen sie zustande? Welche Daten und Kriterien fließen ein? Wer entscheidet über die Aufnahme? Und wie wird journalistische Unabhängigkeit gesichert? Im Podcast blicken wir hinter die Kulissen.
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Was dürfen Vertragsärzte, wenn sie ihre Umsatzverluste aus dem TSVG ausgleichen wollen – und was dürfen sie nicht? Im „ÄrzteTag“-Podcast spielt Arzt und Medizinrechtler Professor Alexander Ehlers die Möglichkeiten durch.