
© Springer Medizin Verlag

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Das Gesundheitswesen soll digital fit gemacht werden. Mit dem Gesetz für Daten und digitale Innovation im Gesundheitswesen (GeDIG) will die Bundesregierung unter anderem die Voraussetzungen für das geplante Primärversorgungssystem schaffen. Patientinnen und Patienten sollen künftig nicht nur über Hausarztpraxen oder die 116117, sondern auch über digitale Angebote den Weg in die passende Versorgungsebene finden.
Dafür sollen E-Überweisung, digitale Terminvermittlung der Kassenärztlichen Vereinigungen sowie digitale Instrumente zur Erst- und Bedarfseinschätzung zu einem nutzerfreundlichen Service in den ePA-Apps der Krankenkassen gebündelt werden. Gleichzeitig sollen Arztpraxen freie Termine über verbindliche Schnittstellen aus Praxis- und Terminverwaltungssystemen melden.
Viele Fragen zur genauen Ausgestaltung sind noch offen. Im Zentrum der Debatte steht derzeit eine entscheidende Frage: Wer steuert künftig den Zugang zur Versorgung – und wie? Und inwieweit sollen Krankenkassen Zugriff auf Patientendaten in der ePA haben?
Darüber diskutieren wir am Dienstag, 29. September 2026, von 17.30 bis 18.30 Uhr in unserer digitalen Veranstaltung Politik & Debatte Live mit:
Dr. Sibylle Steiner, Vorstandsmitglied der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
Dr. Martin Danner, Bundesgeschäftsführer der BAG SELBSTHILFE
Dr. Gertrud Demmler, Vorständin der SBK Siemens-Betriebskrankenkasse
Thomas Renner, Leiter der Unterabteilung „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesgesundheitsministerium
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der SBK statt.
Verfolgen Sie die Diskussion live auf www.aerztezeitung.de/Politik-und-Debatte. Bringen Sie sich über den Chat mit Ihren Fragen und Kommentaren in die Debatte ein. Das Event wird auch auf dem LinkedIn-Kanal der Ärzte Zeitung gestreamt.
Sparen, kürzen, streichen: Das Kabinett hat jüngst grünes Licht für den von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingebrachten Entwurf für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gegeben. Insgesamt geht es um Einsparungen in Höhe von rund 16 Milliarden Euro allein im nächsten Jahr. Bis zum Sommer soll das parlamentarische Verfahren abgeschlossen sein.
Kritik am Entwurf hagelt es von fast allen Seiten. Ärzteverbände, Krankenhäuser, Pharmahersteller, ja sogar die Krankenkassen sind maximal unzufrieden mit den Sparplänen.
Am Donnerstag, 21. Mai, diskutierten wir in unserer digitalen Politik & Debatte Live-Session von 16 bis 17 Uhr mit diesen Gästen:
Dr. Susanne Johna, 1. Bundesvorsitzende des Marburger Bundes und Vizepräsidentin der Bundesärztekammer
Professor Dr. Andreas Beivers, Professor für Volkswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie sowie gesundheitspolitischer Sprecher der Carl Remigius Fresenius Education Group in München
Anne-Kathrin Klemm, Vorständin des BKK-Dachverbandes
Das Event wurde auch auf dem LinkedIn-Kanal der Ärzte Zeitung gestreamt.
Zuerst zum Hausarzt gehen und dann – sofern nötig – zum Facharzt: Was logisch und simpel klingt, entpuppt sich als gar nicht so trivial in der Umsetzung. Krankenkassen und Ärzteverbände bejahen das Modell grundsätzlich, setzen die Akzente aber anders. Pflegeverbände betonen: Keine Primärversorgung ohne uns!
In der ersten digitalen Politik & Debatte Live-Session am 26. März diskutierten wir mit diesen Gästen, wie ein funktionierendes Primärversorgungssystem aussehen sollte:
Das Event fand in Kooperation mit der Wellster Healthtech Group statt.