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Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

Biomarker spielen in der Onkologie eine wichtige Rolle: Mit ihrer Hilfe können sowohl der Krankheitsverlauf bestimmter Tumoren bei einzelnen Patienten als auch die Wahrscheinlichkeit auf das individuelle Therapieansprechen vorhergesagt werden.1

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Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Alpha Tauri 3D Graphics / shutterstock

Biomarker können aus Gewebe oder Körperflüssigkeiten, etwa aus Blut, gewonnen werden. Sie stellen messbare Parameter dar, die Rückschlüsse auf biologische Prozesse im Körper des Patienten zulassen.1 Das Zusammenspiel aus maßgeschneiderten Therapien, Verlaufskontrollen und Biomarkern bildet daher die Grundlage für die Präzisionsmedizin: eine individuelle Krebstherapie für jeden Patienten.

Biomarker als Chance zur Therapieoptimierung

Nicht zuletzt birgt die Bestimmung von Biomarkern im Bereich der Onkologie ein großes Potenzial zur Therapieoptimierung durch Prädiktion der Wahrscheinlichkeit des Ansprechens auf die Therapie. Dabei werden Biomarker aus allen Bestandteilen der Tumormikroumgebung in Betracht gezogen.

Tumorassoziierte Inflammation

Tumoren können sich in einem inflammatorischen oder nicht inflammatorischen Zustand befinden – je nachdem, ob Tumor-infiltrierende Lymphozyten (TILs) an- oder abwesend sind.2 Inzwischen weiß man, dass die Anwesenheit von TILs das Ansprechen auf eine Immuntherapie beeinflusst und Informationen darüber liefert, ob der Tumor immun-sensitiv oder -resistent ist.3,4 Hier finden Sie weitere Informationen zur tumorassoziierten Inflammation.

Immunsuppression

Bestimmte Bestandteile des Tumors und seiner Umgebung können die antitumorale Immunantwort herunterregulieren. Dazu zählen die Zelloberflächenproteine programmed cell death ligand 1 (PD-L1) und PD-L2, das intrazelluläre Enzym Indoleamin-2,3-Dioxygenase-1 (IDO) und der Immuncheckpoint-Rezeptor lymphocyte activation gene 3 (LAG-3). Tumorzellen nutzen immunregulatorische Mechanismen aus, die mit diesen Proteinen assoziiert sind, um sich der Erkennung und des Angriffs durch das Immunsystem zu entziehen.

Die Expression solcher Proteine, wie etwa von PD-L1, stellt bei manchen Wirkstoffen und Tumoren einen prädiktiven Parameter für das Ansprechen auf die immunonkologische Therapie dar.5

Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Bristol-Myers Squibb

In der Broschüre „PD-L1-Testung im Überblick" finden Sie eine Übersicht über praxisrelevante PD-L1-Scores und Hinweise, wann die PD-L1-Expression bestimmt werden muss.

Erfahren Sie mehr über Biomarker, deren Rolle als Parameter der Immunregulation untersucht wird.

Tumorantigene

Tumorantigene und die damit verbundene Gesamtmutationslast des Tumors sind ebenfalls Gegenstand der Biomarkerforschung.6,7,8 Eine erhöhte Anzahl an tumorspezifischen Antigenen steht mit einer Zunahme der Immunogenität des Tumors und einem verbesserten Ansprechen auf Immuntherapien in Verbindung.7,9 Lesen Sie mehr zu Tumorantigenen als Biomarker.

Weitere Faktoren, die sich auf das Ansprechen von Immuntherapien auswirken können, wie z.B. Rauchen, Infektionen, die Darmflora oder Keimbahnmutationen werden untersucht. Weitere Informationen zum Einfluss von Umwelt- und weiteren Faktoren auf das Ansprechen der Immuntherapie.

Lesen Sie mehr zu den Möglichkeiten der Nutzung von Biomarkern in der Immuntherapie.

bms-onkologie.de: Ihr Fachportal für Onkologie und Hämatologie

Auf dem Fachportal www.bms-onkologie.de von Bristol Myers Squibb werden umfassende Informationen rund um die Onkologie zur Verfügung gestellt: zu verschiedenen Tumorentitäten, zu verschiedenen onkologischen, hämatologischen und zellbasierten Therapien, bis hin zu aktuellen Studien, Online-Fortbildungen, Videos oder Patientenbroschüren.

Referenzen:

1. Oldenhuis CNAM, Oosting SF, Gietema JA, de Vries EGE. Prognostic versus predictive value of biomarkers in oncology. Eur J Cancer 2008;44:946-53. doi: 10.1016/j.ejca.2008.03.006.

2. Hedge PS, Karanikas V, Evers S. The where, the when, and the how of immune monitoring for cancer immunotherapies in the era of checkpoint-inhibition. Clin Cancer Res 2016;22(8):1865-74. doi: 10.1158/1078-0432.CCR-15-1507.

3. Yuan J, Hegde PS, Clynes R et al. Novel technologies and emerging biomarkers for personalized cancer immunotherapy. J Immunother Cancer 2016;4:3. doi: 10.1186/s40425-016-0107-3.

4. Pardoll DM. The blockade of immune checkpoints in cancer immunotherapy. Nat Rev Cancer 2012;12:252-264. doi: 10.1038/nrc3239.

5. Schildhaus H-U. Predictive value of PD-L1 diagnostics. Pathologe 2018;39:498-519. doi: 10.1007/s00292-018-0507-x.

6. Schumacher TN, Schreiber RD. Neoantigens in cancer immunotherapy. Science 2015;348:69-74. doi: 10.1126/science.aaa4971.

7. Lu YC, Robbins PF. Cancer immunotherapy targeting neoantigens. Semin Immunol 2016;28:22-27. doi: 10.1016/j.smim.2015.11.002.

8. Heemskerk B, Kvistborg P, Schumacher TNM. The cancer antigenome. EMBO J 2013;32:194-203. doi: 10.1038/emboj.2012.333.

9. McGranahan N, Furness AJS, Rosenthal R et al. Clonal neoantigens elicit T cell immunoreactivity and sensitivity to immune checkpoint blockade. Science 2016;351:1463-1469. doi: 10.1126/science.aaf1490.


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