Jugendliche sollen besonders in den Sozialen Medien stärker vor Werbung für Alkohol, Tabak und Glücksspiel geschützt werden, findet der Deutsche Ärztetag. Bund und Länder sollen stärker aktiv werden.
Der Deutsche Ärztetag in Mainz fordert eine bessere Vernetzung aller Sektoren mit der Arbeitsmedizin. Die Versorgung sei an den Präventions- und Versorgungspfaden sektorenverbindend auszurichten.
Die Versorgung muss in Zukunft koordinierter laufen als bisher – ein zentrales Thema auf dem Deutschen Ärztetag. MdB Kirsten Kappert Gonther erläutert im Podcast „ÄrzteTag vor Ort“, wie die Koalition hier vorankommen will.
Mit dem vierten Grundsatzprogramm seit 1978 wollen die Christdemokraten auch die „Gesellschaft des langen und gesunden Lebens“ ansprechen. Sie setzen dabei auf das Primat der hausärztlichen Versorgung, Kassenwettbewerb und Eigenvorsorge.
Längst steht fest, wie sehr Einsamkeit die Morbidität beeinflusst: Bisher ziehen Bund und Länder aus dieser eindeutigen Erkenntnis aber nicht die nötigen Konsequenzen.
Mit gezielter Prävention ließe sich die Zahl der Pflegebedürftigen senken, zeigt sich die Unionsfraktion überzeugt. In einem Antrag an den Bundestag formuliert sie gut ein Dutzend Maßnahmen, die nötig wären.
Wie lassen sich Diabetes und Adipositas in der Bevölkerung vorbeugen? Barbara Bitzer, Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft, erläutert im Interview mit der Ärzte Zeitung, wie eine Zuckersteuer dabei helfen könnte.
Mehr Vorsorge, weniger Klinikaufenthalte: Die HzV rentiert sich offenkundig auch in Niedersachsen für Kassen, Leistungserbringer und Patienten gleichermaßen.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hebt in seinem Grußwort beim Deutschen Ärztetag Gemeinsamkeiten mit der Ärzteschaft hervor. Doch gesundheitspolitisch hat der Minister nur Hausmannskost im Gepäck.
Bei älteren Diabetespatienten kommt es darauf an, Bewegungsprogramme individuell anzupassen, sagt Diabetologe Stephan Kress. Beim Diabetes-Kongress in Berlin diskutieren Teilnehmer, wie dies Ärzten und Diabetesteams gelingt.
Rotem Lanzman führt seit 2016 den Bundesverband Jüdischer Mediziner – und ist gefordert wie nie. Im Interview mit der Ärzte Zeitung spricht er über seinen Kampf gegen Antisemitismus und warum entsprechende Prävention ins Curriculum gehört.
Für die Suche nach Malignomen bei Patienten und Patientinnen mit idiopathischer inflammatorischer Myopathie gibt es seit Kurzem eine Leitlinie. Prof. Gabriela Riemekasten fasste beim Rheuma Update die wichtigsten Eckpunkte zusammen.
Patientinnen und Patienten mit HPV-positivem Oropharyngealkarzinom (OPC) scheinen mehr Sexualpartner zu haben und häufiger Oralsex zu praktizieren. Sie haben auch mit größerer Wahrscheinlichkeit eine sexuell übertragbare Infektion in der Vorgeschichte. Könnten diese Personen eine Zielgruppe für ein mögliches OPC-Screening sein?
Eine Analyse von vier kontrollierten Studien spricht dafür, dass die Entfernung der Drainage in den ersten drei Tagen nach einer Duodenopankreatektomie die Komplikationsrate verringert und die Zeit im Krankenhaus verkürzt.