Das Bundesgesundheitsministerium weist die Vorbehalte des Bundesrats gegen das Gesundes-Herz-Gesetz als unbegründet zurück. Allerdings sind gegenwärtig die Chancen für einen Abschluss des Gesetzgebungsvorhabens mau.
Bundesgesundheitsminister Lauterbach verteidigt das „Gesundes-Herz-Gesetz“ bei der ersten Lesung im Bundestag. Die Grünen bezeichnen den Entwurf als „ersten Baustein“, die Unionsfraktion warnt vor der Zerschlagung von Präventionsstrukturen.
Dass eine digitale Impferinnerung die Impfquote erhöht, darf erwartet werden. Nun kann der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte das auch bestätigen.
Lediglich bei 20 Prozent der Patienten wird laut einer Studie die Sepsis-Gefahr durch den Rettungsdienst rechtzeitig erkannt. Die Sepsis-Stiftung setzt mit einer Checkliste auf bessere Früherkennung.
Sollte gegen das Coronavirus und Influenza zeitlich versetzt geimpft werden? Auf die unerwünschten Ereignisse hat dies einer prospektiven placebokontrollierten Studie zufolge keinen Einfluss.
Das neue Spitzenforschungszentrum One Health Ruhr will herausfinden, wie Umweltveränderungen sich auf die Gesundheit auswirken. Drei Universitäten aus dem Ruhrgebiet bündeln hier ihre Kräfte.
Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften wirbt für eine Aufwertung der Pflege in Deutschland. Dazu gehöre auch, dass Pflegekräfte verstärkt ärztliche Aufgaben übernehmen.
Der Bundestag berät am Mittwoch erstmals über das Konzept von Minister Lauterbach für mehr Herzgesundheit: Der Gesetzentwurf müsse geändert werden, findet ein Verbändebündnis.
Zehntausende Menschen sterben in Großbritannien jedes Jahr an den Folgen des Rauchens. Mit scharfen Maßnahmen will die britische Regierung gegensteuern - sie spricht von „weltweit führenden Reformen“.
Die RSV-Prophylaxe für Ältere ist bereits fester Bestandteil der Schutzimpfungs-Richtlinie. Nur: Als Sachleistung in Anspruch nehmen können Versicherte sie in den meisten KV-Bezirken weiterhin nicht.
Psychologen sollten eine wichtige Rolle gegen den Klimawandel spielen, fordert der BDP. Nur so könne die Gesellschaft für notwendige Veränderungen sensibilisiert werden, postuliert der Berufsverband.
Dr. Helena Orfanos-Boeckel ist überzeugte Anhängerin einer Präventivmedizin, die nicht erst eingreift, wenn etwas kaputt ist. Ihre Vision verwirklicht die Internistin aus Berlin seit 2018 in einer Privatpraxis.
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In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Alkohol ist gesundheitsschädlich. Wie cool finden es Jugendliche und junge Erwachsene, trotzdem zu Bier, Wein und Schnaps zu greifen? Ein Trend aus der Corona-Zeit bestätigt sich nicht, zeigt die aktuelle Drogenaffinitätsstudie.
Eine selektive Surveillance von Personen mit genetisch hohem Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs kann die Behandlungsergebnisse und die Prognose im Erkrankungsfall verbessern.
Zur Prävention von Darmkrebs regelmäßig Azetylsalizylsäure schlucken? Die Empfehlung wurde 2022 wegen des Blutungsrisikos zurückgezogen. Eine US-Studie legt jetzt nahe: Bestimmte Personengruppen könnten dennoch profitieren.