Chronische Nierenkrankheit
SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR
Nationale und internationale Leitlinien empfehlen SGLT2-Inhibitoren bei chronischer Nierenkrankheit (CKD), um die Nierenfunktion zu schützen [1, 2]. Sie stützen sich dabei in erster Linie auf die Ergebnisse der großen Endpunktstudien EMPA-KIDNEY und DAPA-CKD [3, 4]. In der Praxis scheint jedoch oft Unsicherheit zu bestehen im Umgang mit einem initialen Abfall der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) und bei der Anwendung der Wirkstoffe bei CKD Grad 4/5, obwohl zu beiden Fragen bereits Studiendaten und Empfehlungen vorliegen.


