Die Lesegeräte für die E-Card spalten die Ärzte in Nordrhein-Westfalen. Die Ärztekammer Nordrhein will sie jetzt haben. In Westfalen-Lippe rumort die Basis.
Auch der offizielle Start der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) hat nichts an den starren Fronten zwischen Kartengegnern und -befürwortern geändert. Klar ist, dass die Kartengegner jetzt alle Register ziehen, um Kollegen in Nordrhein zu verunsichern und davon abzuhalten, sich Kartenleser zu
Auch nach Kauf eines Lesegerätes für den Basis-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte bleibt die Online-Anbindung für den Arzt freiwillig. 'Die Anschaffung der Lesegeräte ist mit keiner Verpflichtung zur Online-Anbindung verbunden', sagte Mathias Redders, Leiter des Referats Telematik im
Cord Bartels, der technische Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der elektronischen Gesundheitskarte, gematik, ist mit Wirkung zum 1. Oktober aus seinem Amt ausgeschieden.
Bremens niedergelassene Ärzte boykottieren die elektronische Gesundheitskarte (eGK). Die Vertreterversammlung der KV Bremen hat dem Vorstand untersagt, mit den Kassen über Lesegeräte für die eGK zu verhandeln. Das bestätigte die KV-Führung gegenüber der 'Ärzte Zeitung'.
Die TeleHealth, Leitmesse für die digitale Medizin, weitet ihr Angebot 2010 deutlich aus. Damit werde dem starken Interesse an dem Thema in diesem Jahr während der CeBIT Rechnung getragen, so die Deutsche Messe AG.
Am 1. Oktober fällt der offizielle Startschuss für die Ausgabe der elektronischen Gesundheitskarte. Doch der Widerstand vieler Ärzte gegen die Karte lässt nicht nach. Der Erfolg des Projekts hängt am seidenen Faden.
Der NAV-Virchowbund kritisiert den Rollout der elektronischen Gesundheitskarte in Nordrhein. Die KV Nordrhein wolle die Einführung der Karte trotz der Ärzte-Bedenken durchdrücken, sagte der Verbandsvorsitzende Dr. Klaus Bittmann.
In der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo) haben bis Ende September 36,4 Prozent der niedergelassenen Ärzte ihre Praxen mit einem Lesegerät für die elektronische Gesundheitskarte ausgestattet. Damit ist Nordrhein noch weit von der ursprünglich angestrebten Quote von 80 Prozent für den