Wird in der klinischen Forschung noch in „Rasse“-Kategorien gedacht? Das in englischsprachigen Publikationen übliche „Race“ insinuiert zum Teil biologische Typologien. Gut zu begründende Grenzen zwischen Ethnien zu ziehen, ist aber schwer.
Forscher sollen in der EU auch künftig ohne staatliche Repressalien ihrer Wissenschaft nachgehen können. Das will ihnen die EU mit der Unterzeichnung der Bonner Erklärung garantieren.
Forscher aus Mainz haben Einzelheiten zum Zusammenhang von Autoimmunkrankheiten und dem Darmmikrobiom entschlüsselt: MS entsteht demnach nur indirekt durch Interleukin-17 (IL-17).
Die Entdeckung bisher unbekannter Hepatitis-B-Viren bei Eseln und Zebras eröffnet neue Möglichkeiten, den Verlauf der chronischen Hepatitis B beim Menschen zu verstehen. Im Fokus: der Eintritt in die Wirtszelle.
Biomedizinische Arzneimittel werden meist über tierische Zellen hergestellt. Das klappt jedoch nicht immer, wie etwa beim Komplementfaktor H. Einen Ausweg könnten Mooszellen bieten. Darüber sprechen wir mit dem Freiburger Pflanzenbiotechnologen Professor Ralf Reski.
Der Forschung wird in Spanien seit jeher kein hoher Stellenwert eingeräumt. COVID-19-Forscher beklagen befristete Verträge und eine schlechte Bezahlung.
Forscher haben im Labor blastozysten-ähnliche Zellhaufen als Vorläufer menschlicher Embryonen erzeugt – ohne Befruchtung. Ihre Versuche zur Embryonalentwicklung werfen ethische Fragen auf.
Trotz hochwirksamer Impfstoffe werden wir uns auch künftig mit SARS-CoV-2 arrangieren müssen, wurde bei einem Helmholtz-Symposium deutlich. Impfen hilft, aber erst langfristig.
Einfach, aber effektiv: Mit einem Lüftungsschacht als Mückenfänger lässt sich die Zahl der Malaria-Erkrankungen um fast die Hälfte reduzieren. Angelockt werden die Moskitos vom menschlichen Geruch.