Pädiatrische cholestatische Lebererkrankungen
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Transition Betroffener in die Erwachsenenmedizin
Durch verbesserte Diagnosealgorithmen und Versorgungsstrukturen, generelle Fortschritte der Medizin sowie umfassende und multimodale Therapien erreichen heute auch Kinder und Jugendliche mit oft schweren cholestatischen Lebererkrankungen das Erwachsenenalter. Damit gewinnt die Transition von der pädiatrischen in die Erwachsenenversorgung zunehmend an Bedeutung. Dieser Übergang ist eine sensible Phase, die sorgfältig geplant und gestaltet werden sollte, um die Kontinuität der Behandlung und den langfristigen Erhalt der in der pädiatrischen Versorgung erreichten Therapieziele sicherzustellen. Welche Qualitätskriterien an ein Transitionsprogramm für Betroffene mit genetischen cholestatischen Lebererkrankungen gestellt werden sollten, wurde anlässlich eines Expertenworkshops aus Sicht der Kindergastroenterologie, der Inneren Medizin sowie einer Patientenvertretung diskutiert und in einem Konsensus dokumentiert.


