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Japan

Offiziell erster Strahlentoter nach Fukushima-Havarie

Veröffentlicht:

TOKIO. Zum ersten Mal seit der Havarie im AKW Fukushima Daiichi vom 11. März 2011 in Nordostjapan ist ein Arbeiter an den Folgen der radioaktiven Strahlung gestorben, die nach der Katastrophe freigesetzt worden war.

Er hatte Lungenkrebs. Das Gesundheitsministerium hat nun Kompensationszahlungen angeordnet.

Der Mann hatte laut der Zeitung "Mainichi" zwischen Juni 1980 und September 2015 28 Jahre vor allem in Fukushima Daiichi sowie in anderen Meilern gearbeitet.

Dabei wurde er einer Dosis von 195 Millisievert ausgesetzt – davon 34 Millisievert binnen weniger Monate bei Messarbeiten. 400 Millisievert beträgt der gesetzliche Grenzwert für die maximale Strahlenbelastung während des Berufslebens. (bso)

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