BHÄV dringt auf Mandat für AOK-Vertrag

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MÜNCHEN (fst). Im Streit um die Ausschreibung für den Hausarztvertrag der AOK hat der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) der KV Bayerns, BDI, Hartmannbund und Ärztenetzen Desinformation von Hausärzten vorgeworfen.

Eine Anbieterkoalition dieser Verbände hatte am Dienstag mitgeteilt, sich an der Ausschreibung für den Vertrag bewerben zu wollen. Dabei verweisen sie auf die geltende Rechtslage - danach ist der Hausärzteverband kein vorrangiger Verhandlungspartner der AOK.

Der BHÄV-Vorstand dagegen verweist auf die derzeit geplante Änderung des Paragrafen 73 b SGB V, die ab 1. Januar 2009 Gültigkeit habe. Der BHÄV ruft Hausärzte daher auf, ihm ein Mandat für die Verhandlungen zu geben. 4500 Hausärzte hätten das bisher getan.

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