Vertreterversammlung
Ärztekammer Saarland: Versorgungswerk stabil – Rentner und Beitragszahler profitieren
Die positive Entwicklung beim Versorgungswerk der saarländischen Ärztekammer hat sich fortgesetzt. Anwartschaften und Renten steigen weiter leicht an.
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Die Ärztekammer des Saarlandes hat gute Zahlen für ihr Versorgungswerk ausgewiesen.
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Saarbrücken. „Das war ein sehr gutes Jahr“ – bei der Vorlage des Abschlusses für 2025 wollte niemand diesem Fazit der Finanzverantwortlichen für das ärztliche Versorgungswerk im Saarland widersprechen. Die Nettorendite von 3,95 Prozent übertraf erneut den im bundesweiten Vergleich sehr hohen Rechnungszins, der bei 3,875 Prozent liegt.
Von der stabilen Lage profitieren sowohl die Rentenbezieher als auch die Beitragszahler. Die Vertreterversammlung der Ärztekammer billigte einstimmig eine Dynamisierung der Renten um ein Prozent zum kommenden Jahreswechsel. Die bereits erworbenen Anwartschaften steigen allerdings lediglich um 0,5 Prozent und damit nur halb so stark wie im Vorjahr. Der Verrentungssatz wird von 6,99 auf 7,08 Prozent angehoben.
Rücklagen-Topf wird aufgefüllt
Die Hälfte des 60-Millionen-Überschusses aus 2025, nämlich 30 Millionen Euro, werden der Zinsschwankungsreserve zugeführt. Damit wird dieser Rücklagen-Topf auf 160 Millionen Euro aufgefüllt. Dies verbessert die Chance, in absehbarer Zeit den Rechnungszins etwas zurückzuführen und damit die Garantieleistungen auch für schlechtere Zeiten besser abzusichern.
Die Gesamtbilanz des Versorgungswerkes erhöhte sich 2025 um fünf Prozent auf 1,58 Milliarden Euro. Das Versorgungswerk ist im Saarland als eine Abteilung der Ärztekammer organisiert und versichert sowohl Ärzte als auch Zahnärzte. Von den über 7.600 Mitgliedern erhalten etwa 2.000 eine Altersrente. Hinzu kommen knapp 700 Bezieher von Witwen-, Witwer-, Waisen- Berufsunfähigkeits- oder Teilrenten sowie Leistungen aus einem Versorgungsausgleich. (kud)



