Zur Harnstein-Diagnostik ist die Sonographie Methode der ersten Wahl. In puncto Schmerztherapie sind NSAR, Paracetamol und Metamizol den Opioiden bei akuter Nierenkolik überlegen, betont ein Urologe beim DGU-Kongress.
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Ein neuer Gentest auf Urinbasis könnte die aktive Überwachung bei Männern mit Prostatakrebs verbessern. Mit dem so genannten MPS2 wurden aggressive Tumoren in einer US-Studie deutlich besser erkannt als mit einer multiparametrischen MRT.
Novum an der Leitlinienfront: Die europäischen Kardiologen und Nephrologen veröffentlichen eine gemeinsame Leitlinie zu kardiovaskulären Erkrankungen und chronischer Niereninsuffizienz. Das steht drin.
Das vorrangige Therapieziel bei der AA-Amyloidose ist es, ein Fortschreiten zum terminalen Nierenversagen oder eine Ausweitung auf andere Organsysteme zu verhindern. Mit Zytokin-hemmenden Biologika gelingt das oft gut.
Für die Langzeitprophylaxe von Harnwegsinfektionen sind geringe Resistenzraten und gute Verträglichkeit entscheidend. Eine neue Studie zeigt, warum dieses Antibiotikum beides erfüllt.
Die EAU hat ihre HWI-Leitlinie aktualisiert. Änderungen betreffen Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Zystitis. Zudem wird ein weiteres Antibiotikum als Mittel der 1. Wahl empfohlen.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
Perioperative Therapiekonzepte mit dem PD-L1 (programmed death-ligand 1)-Antikörper Durvalumab sind moderne, kurativ intendierte Ansätze, die neoadjuvante, operative und adjuvante Phasen miteinander verbinden. Durvalumab steht für drei Tumorentitäten als wirksames ...
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Testosteron beeinflusst weit mehr als nur die männliche Sexualfunktion: Es erfüllt eine zentrale Funktion für Stoffwechsel, Muskel- und Knochengesundheit, Psyche und Herz-Kreislauf-System. Entsprechend vielfältig und oft unspezifisch sind die Beschwerden bei einem Mangel – dem männlichen Hypogonadismus. Hören Sie im Podcast, welche Warnsignale in der hausärztlichen Versorgung Hinweise geben können und welche Chancen eine frühzeitige Diagnose bietet.
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Urolithiasis zählt zu den häufigen Diagnosen in urologischen Facharztpraxen – bei steigender Inzidenz und Prävalenz. Auch die Rezidivraten sind hoch, besonders in Hochrisiko-Gruppen, zu denen etwa 25% der Betroffenen gehören. Daher sollte eine risikoprofilbasierte Nachbehandlung erfolgen.
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Für ihre Forschung im Bereich lichtgesteuerter Ionenkanäle und Optogenetik erhalten drei Wissenschaftler aus Deutschland und den USA den diesjährigen Medizin-Nobelpreis.
Mikroaggressionen und unbewusste Vorurteile prägen auch den Praxisalltag und beeinflussen die Patientenversorgung. Hausarzt Hiwa Dashti zeigt, wie Reflexion, Fehlerkultur und klare Regeln zu gerechter Versorgung beitragen.
Antidepressiva, Psychotherapie, Stimulationsverfahren – all das lindert auch die Depressionen nach einem Schlaganfall. Aufgrund von Alter, Komorbiditäten und Begleittherapien ist bei der Behandlung jedoch einiges zu beachten.
Chronische Schmerzen werden bei Frauen und Männern nicht gleich wahrgenommen, diagnostiziert oder behandelt. Welche biologischen und sozialen Faktoren dahinterstecken.
In der frühen Allergieprävention gab es einen Paradigmenwechsel: Es wird nicht mehr empfohlen, allergene Lebensmittel im ersten Lebensjahr zu meiden. Was andere Präventionsansätze bringen, wurde beim DEGAM-Kongress diskutiert.
Bei einer konstant steigenden Lebenserwartung nimmt auch die Zahl derjenigen zu, die sich ein selbstbestimmtes Lebensende wünschen. Wie sollen Kollegen mit dem Wunsch nach einer Suizidassistenz umgehen?