Zulassungserweiterung für VEGF-Inhibitor bei Makulaödem infolge eines RVV
Aflibercept 8 mg bei nAMD, DMÖ und jetzt auch RVV
Seit Januar 2026 ist Aflibercept 8 mg in Deutschland nun auch zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV) zugelassen. Basis der Indikationserweiterung sind die positiven Ergebnisse der QUASAR-Studie: Mit Aflibercept 8 mg wurde der primäre Endpunkt zu Woche 36 erreicht und es zeigten sich vergleichbare Visusgewinne wie mit dem Vorgängerpräparat Aflibercept 2 mg – mit wenigen Injektionen und über alle RVV-Subtypen hinweg. Für den klinischen Alltag bietet die Indikationserweiterung nun auch Patientinnen und Patienten mit RVV die Aussicht auf gute Visusergebnisse und stabile Krankheitskontrolle bei reduzierter Behandlungslast, so die Einschätzung einer Expertenrunde.


