Zum Auftakt des DEGAM-Kongresses in Göttingen skizzierten die Podiumsteilnehmer die Kriterien für ein erfolgreiches Primärarztsystem: Neben gut ausgebildeten Medizinern brauche es auch Patienten, die den Mehrwert der Reform erkennen.
Zum Auftakt des eigenen Kongresses setzt die DEGAM Leitplanken, wie in Zukunft ein Primärversorgungssystem funktionieren könnte. 80 bis 90 Prozent der Fälle könnten abschließend in Hausarztpraxen behandelt werden, postulierte Kongresspräsidentin Eva Hummers.
Primärversorgung bedeutet nicht nur neue Regeln – sie soll auch Unterstützung bieten: Das betont DEGAM-Präsidentin Eva Hummers im Podcast. Sie erklärt, warum der Begriff Lotse für die künftige Rolle der Hausärzte zu kurz greift – und warum es bei der Reform keine halben Sachen geben darf.
Zwangsarbeit und Gesundheitswesen im Nationalsozialismus: Das Erinnerungsprojekt „Das leere Sprechzimmer“ beleuchtet auf dem DEGAM-Kongress 2026 ein wenig bekanntes Kapitel der Medizingeschichte.
Sozialmedizinische Fragestellungen gehören zum Praxisalltag. Beim BAM zeigt Referentin Kerstin Petermann, wie MFA strukturiert eingebunden werden können, um soziale Problemlagen früh zu erkennen.
Die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin plant eine Leitlinie zum rationalen Einsatz von Antibiotika in der hausärztlichen Versorgung – bis 2028 soll sie fertig sein. Bei einem Brainstorming wurden Ideen ausgetauscht.
Wenn es um Gesundheitsinformationen geht, haben Ärzte einen großen Vertrauensvorschuss bei Patienten. Fehlinfos aus dem Netz machen die Sache komplizierter. Es gibt aber Mittel, wie man bei falsch vorinformierten Patienten die richtigen Fakten platziert.
Bald ist für Risikopersonen mittels CT-Untersuchung eine Lungenkrebs-Früherkennung zur Detektion eines Lungenkarzinoms möglich. Eine Umfrage offenbart, dass immerhin mehr als jeder Zweite teilnehmen würde.