Knapp 500 Ärzte Sachsen-Anhalts arbeiten mittlerweile in einem der 59 MVZ. Die meisten Hausärzte sind aber noch immer in Praxen niedergelassen, einige Fachärzte aber nicht.
Kommunale Medizinische Versorgungszentren (MVZ) als Allheilmittel gegen Unterversorgung? Fehlanzeige! Die Scheu vor Finanz- und Haftungsrisiken ist groß, und auch das Hauptproblem bleibt ungelöst: Wie kommen junge Ärzte aufs Land?
Erhält das kontinuierliche MVZ-Wachstum durch neue rechtliche Hürden einen Dämpfer? Nicht zwingend. Die Rechtsform der GmbH lässt MVZ noch einigen Spielraum.