Niedersachsens Gesundheitsminister fordert die Bundesregierung auf, gleiche Chancen auf rasche Arzttermine für alle Versicherten herzustellen. Baden-Württemberg dringt auf einen schlanken Finanzausgleich zwischen den Kassen.
Frakturen bei Frauen nach der Menopause und Männern ab 45 Jahren mit Knochenschwund heilen zumeist nur schwer. Die S3-Leitlinie zum körperlichen Training zur Frakturprophylaxe soll dazu beitragen, dass es nicht soweit kommt.
Wissenschaftler und Verbände fordern in einem Aufruf eine andere Sichtweise auf Gesundheit: Diese sei nicht Kostenfaktor, sondern ein Schlüssel für Wachstum und Wohlstand in Deutschland.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach setzt große Hoffnungen in das neue Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit. Dass er bei der Gründung mit einem Ministererlass nachgeholfen hat, hält er für rechtlich unbedenklich.
Im Land Brandenburg habe es 2022 insgesamt vier Fälle, 2023 elf Fälle und 2024 fünf Fälle von Diphtherie gegeben, hieß es am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags.
Wo drückt Ärztinnen und Ärzten der Schuh, wo sollte sich politisch am dringendsten etwas ändern? Auch diese Frage hat die Ärzte Zeitung bei ihrer Leserumfrage gestellt. Herausgekommen sind viele Forderungen, die sich auf 20 große Themenbereiche konzentrieren.
Am Donnerstag soll per Ministererlass aus der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit werden. Aus FDP und Union kommt Kritik an der Umbenennung.
Die baden-württembergische Landesregierung plädiert im Bundesrat für eine Reform des Morbi-RSA. Der Ausgleich behindere derzeit Krankenkassen, „aktive Mitgestalter“ der Gesundheitsversorgung zu sein.
Die Fälle von Infektionen mit bakteriellen sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) stiegen auch im Jahr 2023 in Europa weiter an. Dieser Trend betrifft verschiedene Altersgruppen, homosexuelle sowie heterosexuelle Personen.
Grundsätzlich sei für eine nachhaltige Impfstrategie eine stärkere Zusammenarbeit von Praxen, Kliniken, Kommunen und ÖGD nötig, heißt in einer neuen Stellungnahme des Expertenrates „Gesundheit und Resilienz“.
Man möchte meinen, die Fortschritte in der onkologischen Therapie tragen den größten Teil zur Senkung der Krebsmortalität bei. Doch eine unscheinbare Maßnahme scheint viel mehr zu bewirken: Prävention.
Eine bundesweite Aufklärungskampagne soll dazu beitragen, die Häufigkeit diabetischer Ketoazidosen als Erstmanifestation eines unerkannten Typ-1-Diabetes bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren.