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Impfprävention

Mehr als ein Drittel der Brandenburger ohne Impfschutz gegen Diphtherie

Im Land Brandenburg habe es 2022 insgesamt vier Fälle, 2023 elf Fälle und 2024 fünf Fälle von Diphtherie gegeben, hieß es am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Landtags.

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Potsdam. In Brandenburg sind nur rund 68 Prozent der Erwachsenen gegen Diphtherie geimpft. Das sagte der Leiter des Referats Infektionsschutz des Brandenburger Gesundheitsministeriums, Dr. Ulrich Widders, am Mittwoch im Gesundheitsausschuss des Brandenburger Landtags.

Bei Kindern liegt die Impfquote bei 94 Prozent. „Die Wirksamkeit von Impfungen wird oft nicht richtig wahrgenommen“, sagte Widders. „Es ist ganz wichtig, dass die Menschen regelmäßig aufgefordert werden, ihre Auffrischungsimpfungen wahrzunehmen.“ Diphtherie sei eine „impfpräventable Erkrankung“: „Wir haben die Möglichkeit, mit der Impfung der Erkrankung vorzubeugen.“

Im Land Brandenburg habe es 2022 insgesamt vier Fälle, 2023 elf Fälle und 2024 fünf Fälle von Diphtherie gegeben. Zuletzt war im Januar ein zehnjähriges, ungeimpftes Schulkind aus dem Landkreis Havelland, das eine Berliner Waldorfschule besuchte, an Diphtherie verstorben. Es hatte zuvor mehrere Monate in künstlichem Koma gelegen. (lass)

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