Rund jede sechste Diagnose, die Ärztinnen und Ärzte treffen, ist fehlerhaft. Häufig spielt das Gehirn ihnen einen Streich. Wir zeigen, wie Sie ihm auf die Schliche kommen.
Vorurteile und unbewusste Benachteiligungen beeinflussen den Praxisalltag stärker als viele denken – sowohl bei der Behandlung von Patienten als auch im Miteinander des Teams. Was Hausärztinnen und Hausärzte schon mit wenig Aufwand tun können, zeigt ein Leitfaden der Charité.
Einsamkeit ist weit verbreitet, bleibt aber oft unerkannt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erklärt Einsamkeitsforscher Professor Mazda Adli, wie Ärztinnen und Ärzte Einsamkeit in der Sprechstunde erkennen können und weshalb sie auch bei jungen Erwachsene genau hinschauen sollten.
Immer noch finden sich in so mancher Leitlinie Unterschiede in Referenzwerten nach Ethnie der Patienten. Das geht fast immer in die Irre, sagt Michael Knipper von der Uni Gießen – und nennt nur wenige Ausnahmen.
Sterbewünsche und Suizidalität werden oft nur indirekt geäußert. Warum Nachfragen die wichtigste Form der Suizidprävention ist und wie Hausarztpraxen mit klaren Prozessen Sicherheit schaffen.
Mikroaggressionen und unbewusste Vorurteile prägen auch den Praxisalltag und beeinflussen die Patientenversorgung. Hausarzt Hiwa Dashti zeigt, wie Reflexion, Fehlerkultur und klare Regeln zu gerechter Versorgung beitragen.
Viele Menschen mit ADHS müssen mitunter Jahre auf einen Psychatrie-Termin warten. Eine Kollegin gibt Tipps, wie ADHS-Patienten auch in der Hausarztpraxis therapeutisch versorgt werden können.
ADHS ist immer häufiger Thema in der hausärztlichen Sprechstunde. Eine Kollegin erklärt, wie sich der Verdacht in der Praxis strukturiert abklären lässt, welche Kriterien entscheidend sind und worauf es in der Differenzialdiagnostik zu achten gilt.
Für viele Menschen mit Behinderung, insbesondere mit Autismusspektrumsstörung oder Intelligenzminderung ist der Arztbesuch eine Ausnahmesituation voller Angst und Kontrollverlust. Was dahintersteckt – und wie Praxen mit einfachen Mitteln Vertrauen schaffen können.
Der Arztbesuch ist für viele Menschen mit Behinderung mit Angst und Stress verbunden – so dass sie ihn, wo es geht, vermeiden. Dr. Janina Schwabl erklärt im „ÄrzteTag“-Podcast, warum diese Ängste so groß sind und was Ärztinnen und Ärzte tun können.
Opioide, BtM-Rezept und Vertretungspatient – eine heiße Mischung. Denn hinter Schmerzangaben kann Medikamentenmissbrauch stecken. Für Ärztinnen und Ärzte gilt es, Warnsignale zu erkennen und klare Regeln bei Verordnungen einzuhalten.
Psychische Veränderungen bei Kolleginnen oder Kollegen anzusprechen, ist oft eine Hürde. Psychologin Dr. Ines Keita erklärt, wie man ein Gespräch vorbereitet und warum klare Sorge oft mehr bewirkt als Lösungen.
Eine aktuelle WHO-Studie zeigt erneut, wie stark Ärztinnen und Ärzte in Deutschland psychisch belastet sind. Wie Praxisinhaber und Teams früh gegensteuern können – und welche Maßnahmen wirklich entlasten.
Schwangerschaftsabbrüche gehören zu den häufigsten benötigten Eingriffen in der Gynäkologie. Doch nur wenige Gynäkologen und Kliniken bieten den Eingriff an. Wie Hausärzte die Unterversorgung lindern können, erklären zwei Ärztinnen von Doctors for Choice.
Die Versorgung mit Schwangerschaftsabbrüchen ist schlecht. Hausärztinnen und Hausärzte könnten die Situation verbessern. Welches Gewirr aus Gesetzen, Meinungen und Mythen dem entgegensteht, erklären die Ärztinnen Alicia Baier und Margit Kollmer von Doctors for Choice im ÄrzteTag-Podcast.
Die elektronische Patientenakte ist seit Oktober für Praxen verpflichtend: Bisher können Ärztinnen und Ärzte Befunde hochladen und die Medikationsliste einsehen. Schon 2026 soll die ePA mehr können – was alles, das schildert Lena Dimde von der gematik im Interview mit der Ärzte Zeitung.
Es muss nicht immer der Kinderarzt sein: Auch Hausärztinnen und Hausärzte können die Gesundheitsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche vornehmen. Zwei Kollegen geben Tipps zum Vorgehen – und erklären, was bei der Abrechnung unbedingt beachten werden sollte.