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„ÄrzteTag“-Podcast

Warum braucht es Hausärzte, um die Abruptio-Versorgung sicherzustellen, Alicia Baier und Margit Kollmer?

Nicht nur der §218 trägt dazu bei, dass in Deutschland die Versorgung für Schwangerschaftsabbrüche schlecht ist. Viele Frauen müssen dafür ins Ausland reisen. Hausärztinnen und Hausärzte könnten die Situation verbessern. Welches Gewirr aus Gesetzen, Verordnungen, Kompetenzgerangel und Mythen dem entgegensteht, erklären die Ärztinnen Alicia Baier und Margit Kollmer von Doctors for Choice.

Kerstin MitternachtVon Kerstin Mitternacht und Bettina KrachtBettina Kracht Veröffentlicht:

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Die Versorgung mit Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland ist denkbar schlecht. Und das, obwohl Schwangerschaftsabbrüche zu den häufigsten benötigten Eingriffen in der Gynäkologie gehören. Viele Frauen müssen dafür lange Wege in Kauf nehmen oder sich sogar Hilfe im Ausland holen.

Die Unterversorgung lindern können jedoch Hausärztinnen und Hausärzte, denn medikamentöse Abbrüche können theoretisch auch von Allgemeinmedizinern durchgeführt werden. Studien zeigen, dass viele Ärztinnen und Ärzte bereit wären, Schwangerschaftsabbrüche durchzuführen, sie schrecken aber häufig davor zurück.

Und das liegt nicht nur am §218 StGb. Zusätzlich spielen Mythen und Falschinformationen sowie länderspezifische Gesetzgebung, berufspolitische Vorgaben, Kompetenzgerangel unter Fach- und Berufsverbänden und die teils schlechte ärztliche Versorgung in ländlichen Gebieten eine große Rolle.

Ärztinnen Alicia Baier und Margit Kollmer von Doctors for Choice klären im ÄrzteTag-Podcast u.a. auf,

  • wie ein medikamentöser Abbruch abläuft,
  • über häufige Vorbehalte, und wie diese sich einordnen lassen,
  • was sich poltisch ändern muss und
  • über hartnäckige Mythen.

Shownotes

Alicia Baier: Das Patriarchat im Uterus. Ein Plädoyer für körperliche Selbstbestimmung. 2025, ISBN: 978-3-426-56609-1

Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch nach Bundesländern: https://doctorsforchoice.de/regelung-schwangerschaftsabbruch-bundeslaender/

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