Wer einen Typ-2-Diabetes hat und zusätzlich eine symptomatische Gonarthrose, tut sich schwerer als Menschen mit gesunden Gelenken, den HbA1c-Wert in den Zielbereich zu bekommen. So lautet das Ergebnis einer Querschnittstudie.
Ein 66-Jähriger hat anfallsweise Arthritiden, eine Niereninsuffizienz, im Röntgen des Knies eine Chondrokalzinose und ungewöhnliche Kristalle im Gelenkpunktat. Was hat ein bariatrischer Eingriff damit zu tun?
Scheitern sequenzielle Monotherapien mit Biologika oder Januskinase-/Tyrosinkinase-2-Hemmern, und die Psoriasisarthritis bleibt weiter entzündlich aktiv, sind Kombinationstherapien durchaus zu erwägen.
Die europäische rheumatologische Fachgesellschaft will die rheumatologische Versorgung in ihren Mitgliedsländern stärken und hat erstmals strukturiert den Status quo erhoben. Wo steht Deutschland?
Menschen mit früher Rheumatoider Arthritis, die vornehmlich Hand- und Fingergelenke betrifft, scheinen besser auf eine Behandlung anzusprechen als solche mit primär polyarthritischem Gelenkbefall.
So wirksam antiresorptive Therapien bei Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselerkrankungen sind – bei Hypophosphatasie sind sie kontraindiziert. Eine Frau aus Kolumbien erfuhr dies schmerzhaft.
Forschende einer US-Universität halten es für sicher, Laborkontrollen unter etablierter Methotrexat-Therapie nur halbjährlich vorzunehmen. Sie berufen sich auf eigene Beobachtungen bei 2.439 Personen.
Kommentar zum Thema Laborkontrollen unter MTX-Therapie
Menschen mit Rheuma haben ein höheres kardiovaskuläres Risiko als die Allgemeinbevölkerung, das mit der Krankheitsaktivität noch steigt. Aus diesem Bewusstsein heraus sind sie auch zu behandeln.
Das vorrangige Therapieziel bei der AA-Amyloidose ist es, ein Fortschreiten zum terminalen Nierenversagen oder eine Ausweitung auf andere Organsysteme zu verhindern. Mit Zytokin-hemmenden Biologika gelingt das oft gut.
Januskinase-Inhibitoren könnten bei systemischer Sklerose ähnlich wirksam sein wie Standard-Immunsuppressiva. Hindernisse ergeben sich wohl eher bei Adhärenz und Sicherheit.
Bornavirus-Infektionen bei Menschen sind sehr selten, in Endemiegebieten aber dennoch eine wichtige Differenzialdiagnose bei rasch progredienter Enzephalitis. Ein Überblick.
Infektionen durch das Borna-Disease-Virus 1 (BoDV-1) werden meist zu spät erkannt. Die Labordiagnostik ist komplex und hängt sehr vom Zeitpunkt im Krankheitsverlauf ab.
Wenn Menschen mit systemischem Lupus erythematodes oder Rheumatoider Arthritis ein verordnetes Antimalariamittel regelmäßig einnehmen, müssen sie seltener ins Krankenhaus als nicht-adhärente Personen. Das ergab eine kanadische Studie.
Die DGRh hat ihre S3-Leitlinie „Therapie der Rheumatoiden Arthritis mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten“ aktualisiert. Welche Aspekte gerade auch für die Hausarztmedizin wichtig sind, erläutert Professor Torsten Witte.
Eine Technologie, die Forschende der Hochschule Hamm-Lippstadt entwickeln, untersucht die Atemluft und soll perspektivisch die Abgrenzung zwischen bakteriellen und viralen Atemwegsinfektionen erleichtern.
Wie allergen ein Nahrungsmittel wirken kann, hängt davon ab, gegen welche spezifischen Inhaltsstoffe sich jemand sensibilisiert. Eine Kollegin erklärt die Unterschiede – und zeigt auf, wann der Standard-Allergie-Test auf Sesam falsch negativ bleibt.
Bei Abstrich- und Kultur-negativer Pilzkeratitis kann ein molekularer Test rasch und relativ zuverlässig die Diagnose sichern – vor allem dort, wo keine konfokale In-vivo-Mikroskopie verfügbar ist.
Eine gute Blutzuckerkontrolle senkt bei Menschen mit Typ-2-Diabetes das Risiko für eine diabetische Retinopathie. Dabei zählt mehr als der HbA1c-Wert. Wichtig ist auch, Unterzuckerungen zu vermeiden.
Auch der neue Score „Predicting Risk of Cardiovascular Disease Events“ erfasst das kardiovaskuläre Risiko bei Rheuma nur unzureichend. Den HbA1c-Wert hinzuzunehmen, macht ihn zumindest etwas treffsicherer.
Die European Association of Urology hat in ihrer Leitlinie 2026 eine alltagstaugliche Klassifikation von Harnwegsinfektionen festgeschrieben: Es gibt nur noch lokalisierte und systemische Infektionen. Wie sich diese unterscheiden.
Ob jemand nach einem Zeckenstich plötzlich kein Fleisch mehr verträgt oder anaphylaktisch auf Weizen reagiert, wenn er überanstrengt Brot isst – Nahrungsmittelallergien erfordern oft detektivisches Gespür.
Die neue Leitlinie zu neurologischen Erkrankungen in Verbindung mit HIV-Infektionen stellt klar: Diese Menschen gehören in die Obhut erfahrener Fachärztinnen und -ärzte. Wichtige Empfehlungen im Überblick.
Die aus Indien stammende Mückenart Anopheles stephensi hat sich an ein urbanes Milieu gewöhnt und ist in die Städte zurückgekehrt. Inzwischen ist sie auch zunehmend auf anderen Kontinenten zu finden.
Wo Mascara allein nicht zum gewünschten Look führt und am Ende des Tages doch verschmiert, locken Seren, die das Wimpernwachstum anregen. Vorsicht aber, wenn sie Prostaglandine enthalten.
Seit immer weniger Menschen rauchen, ist die Thrombangiitis obliterans in Deutschland kaum noch von Bedeutung. Zuwanderung aus ärmeren Ländern könnte das aber ändern, spekuliert ein Angiologie – und erklärt, worauf es bei der Diagnostik ankommt.
Impfungen, Verhütung, Umgang mit Nahrungsmitteln – auch bei objektiv jungen und gesunden Menschen können die Themen der reisemedizinischen Beratung schier endlos sein. Was brauchen diese Reisenden?
Noch basiert die Asthma-Therapie auf einem Stufenschema. Doch über reine Symptomkontrolle hinaus wandelt sie sich zu einer zunehmend personalisierten Behandlung, die auch Remissionen realistisch macht.
Forschende, allen voran ein deutscher Rheumatologe, haben einen möglichen Therapieansatz bei Lungenfibrose entdeckt. Er basiert darauf, immunologisch ausgebremste natürliche Killerzellen zu reaktivieren.
Die Angst vor Kieferosteonekrosen unter Osteoporose-Therapie spiegelt ein Zerrbild wider. In Wahrheit sind Nebenwirkungen nämlich ein weit geringeres Problem als osteoporotische Frakturen.
Bei wiederkehrenden Harnwegsinfektionen gibt es inzwischen einige Möglichkeiten vorzubeugen – ohne gleich zu Antibiotika greifen zu müssen. Ein Ansatz: Sublinguale Immunmodulation.