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Neue Klinikbereiche

Millionenförderung für neue Lausitzer Medizin-Uni

Die neue Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem erhält einen Förderbescheid über 24 Millionen Euro. Damit soll die Klinik zum digitalen Leitkrankenhaus ausgebaut werden.

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Potsdam/Cottbus. Die neue „Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem“ (MUL-CT) hat einen Förderbescheid in Höhe von 24 Millionen Euro erhalten. Das Geld stammt aus den Strukturfördermitteln für die Braunkohleregionen und soll den Ausbau der Klinik zu einem „digitalen Leitkrankenhaus“ finanzieren.

„Wir verkünden weder Streichungen, noch Verlagerungen oder Schließungen“, sagte Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) bei der Übergabe des Förderbescheids. Vielmehr investiere man in Zukunft: Es sollten neue Klinikbereiche aufgebaut werden.

„Eines der wichtigsten Projekte in den nächsten Jahren“

„Der geplante Ausbau unseres Universitätsklinikums zum Digitalen Leitkrankenhaus stellt für uns eines der wichtigsten Projekte in den nächsten Jahren dar“, sagte der Vorstandsvorsitzende der medizinischen Universität Lausitz, Professor Eckhard Nagel.

„Es geht darum, die Modellregion zu vernetzen und so allen Leistungsanbietenden in der Lausitz zu ermöglichen, ihren Patientinnen und Patienten eine bessere medizinische Therapie und eine bestmögliche pflegerische und therapeutische Versorgung zu kommen zu lassen.“

Rund 3,7 Milliarden Euro an Gesamtkosten

Die MUL-CT wurde am 1. Juli 2024 gegründet. Im kommenden Jahr sollen die ersten Professuren besetzt werden, 2026 die ersten Studierenden starten. Im Endausbau sind jährlich 200 Erstsemester-Studienplätze, 80 Professuren und rund 1.300 zusätzliche Stellen für Forschung und Lehre geplant.

Die Gesamtkosten für den Aufbau der Universitätsmedizin bis 2038 betragen rund 3,7 Milliarden Euro – mehr als die Hälfte davon trägt der Bund im Rahmen des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen. (lass)

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