Die neue EAU-Klassifikation für Harnwegsinfektionen verzichtet auf die bisherige Einteilung in „unkompliziert“ und „ kompliziert“. Stattdessen unterscheidet sie nun zwischen „lokalisiert“ und „systemisch“. Was bedeutet das für Klinik, Praxis und Forschung?
Die S3-Leitlinie zum Harnblasenkarzinom ist vom Leitlinienprogramm Onkologie überarbeitet worden. Neuerungen betreffen alle Bereiche von der Diagnostik über die Therapie bis hin zu Rehabilitation.
Der 77. DGU-Kongress startet: Im Interview spricht Kongresspräsident Bernd Wullich über das Motto „Urologie verbindet“, eine partizipative Entscheidungsfindung mit Patienten, und über eine zunehmend ambulant und digital geprägte, nachhaltige Urologie.
Das molekulare Testen von Krebspatienten gewinnt zunehmend an Bedeutung. Daran richtet sich die unter Umständen lebensverlängernde Therapie aus. Ein Beispiel ist das metastasierte Prostatakarzinom.
Es brauche mehr gut lesbare Patientenleitlinien, hieß es beim Urologiekongress. Denn Gesundheitsinformationen aus dem Internet seien nicht selten irreführend, inhaltlich verzerrend oder falsch.
Die deutschen Urologen haben zum Auftakt ihres Jahreskongresse der Regierung einen neuen Vorschlag zur Prostatakrebs-Früherkennung gemacht. Sie beziehen sich dabei auf einen EU-Ratsbeschluss.
Nierentransplantationen werden in Deutschland entweder in Urologischen oder in Chirurgischen Kliniken durchgeführt. Unbekannt ist, ob sich die Ergebnisse unterscheiden.
Die Hydrogelmethode mit schrittweiser Anwendung von zwei Komponenten über einen Katheter ebnet den Weg zur rückstandsfreien Steinsanierung nach ureteroskopischer Laserlithotripsie.
Die operative Durchtrennung der Samenleiter zur Sterilisation des Mannes beeinträchtigt nicht deren sexuelle Funktion. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, wie aus einer bayrischen Erhebung hervorgeht.