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Notärzte in Bayern erhalten ein Honorarplus

MÜNCHEN (sto). Um die notärztliche Versorgung in ganz Bayern auch in Zukunft sicherzustellen, haben KV und Krankenkassen für die rund 3500 Notärzte eine höhere Vergütung vereinbart.

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Das Honorar wird dabei differenziert nach durchschnittlichem Einsatzaufkommen und der Tageszeit der Einsätze bemessen, teilte die KV Bayerns (KVB) mit. Damit werde die finanzielle Basis für viele Notarztstandorte gestärkt. "Dieser Schritt war notwendig, um die notärztliche Versorgung der Bürger in Bayern sicherzustellen zu können", sagte KVB-Vize Dr. Gabriel Schmidt.

Außer einer höheren Vergütung sieht die Vereinbarung auch Verbesserungen bei der Qualität der notärztlichen Versorgung vor: Zur Dokumentation des Behandlungsverlaufs bei Notarzteinsätzen soll künftig ein elektronisches System zur Verfügung stehen.

Ab Anfang 2010 sollen die Notärzte die Behandlungsdaten in ein geschütztes Datenbanksystem eingeben, in dem dann mit Hilfe von Detailanalysen Verbesserungspotenziale in der notärztlichen Versorgung erkannt werden können. Die elektronische Dokumentation leiste einen wichtigen Beitrag zur Versorgungsforschung, betonte KVB-Vorsitzender Dr. Axel Munte.

Die Sicherstellung der notärztlichen Versorgung sei vor allem auf dem Land eine wachsende Herausforderung, erklärte die KVB. Zusammen mit dem Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) sorgt die KV dafür, dass an knapp 230 Notarztstandorten in ganz Bayern qualifizierte Notärzte rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

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