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Krankenhäuser

Basisfallwert in Berlin steigt um 87 Euro

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BERLIN. Auf einen neuen Landesbasisfallwert für 2016 haben sich die Krankenkassenverbände und die Krankenhausgesellschaft in Berlin geeinigt. Der landeseinheitliche Durchschnittspreis für Krankenhausleistungen liegt in diesem Jahr bei 3278,19 Euro.

Damit steigt er im Vergleich zum Vorjahr um rund 87 Euro oder 2,75 Prozent. 2015 betrug der Landesbasisfallwert 3190,81 Euro. Die Steigerung liegt unter der Veränderungsrate des Grundlohns von 2,95 Prozent.

Durch die Erhöhung des Landesbasisfallwerts können die Kliniken in Berlin mit zusätzlichen 80 Millionen Euro rechnen. Hinzu kommen Erlöse zur Finanzierung der Kosten für Mehrleistungen.

Die Kostensteigerungen aufgrund der Sachkosten- und Tarifentwicklung werden nach Angaben der Berliner Krankenhausgesellschaft allerdings auf über 90 Millionen Euro geschätzt.

Würden die Berliner Krankenhäuser den bundeseinheitlichen Basisfallwert in Höhe von 3311,98 Euro erhalten, stünden ihnen zusätzlich rund 33 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Ergebnis schaffe Klarheit für die Finanzierung und Abrechnung von Krankenhausleistungen in Berlin, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Krankenhausgesellschaft, der Kassenverbände und des Verbands der Privaten Krankenversicherung.

Im Landesbasisfallwert für 2016 seien bereits die Anforderungen und Regeln des neuen Krankenhausstrukturgesetzes, beispielsweise die Veränderung bei der Konvergenz an den Bundesbasisfallwert, berücksichtigt worden. (juk)

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