Umfrage deckt auf

Deutsche bewegen sich immer weniger

Nicht mal jeder zweite Deutsche bewegt sich in dem Maße, wie es die WHO empfiehlt. Vor acht Jahren war das noch die Ausnahme.

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Deutschen werden immer mehr zu Bewegungsmuffeln. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage im Auftrag der DKV Deutsche Krankenversicherung, die am Montag veröffentlicht wurde.

Nur noch 43 Prozent der Bundesbürger erreichten das empfohlene Mindestmaß an körperlicher Aktivität. Der Wert sei in den vergangenen Jahren immer weiter gesunken – 2010 lag er noch bei 60 Prozent.

Erwachsene sollten nach Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) pro Woche mindestens 150 Minuten moderater Aktivität – zum Beispiel zügiges Gehen – oder 75 Minuten intensiver Aktivität nachgehen, etwa Joggen.

Jeder Zehnte gab in der Befragung an, überhaupt keiner körperlichen Aktivität nachzugehen, die länger als zehn Minuten am Stück andauert. Insgesamt attestiert der Bericht nur noch neun Prozent der Befragten eine rundum gesunde Lebensweise – das ist ein neuer Tiefpunkt.

Für den Report wurden 2885 Deutsche ab 18 Jahren interviewt. Die Auswertung übernahm die Deutsche Sporthochschule Köln. Es ist die fünfte Befragung dieser Art seit 2010. (dpa)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Prävention kardiometabolischer Risiken

Wie hochintensives Intervalltraining Herz und Lungen stärkt

Nutzen durch randomisierte Studie belegt

Qigong-Übungen senken erhöhten Blutdruck

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Anwältin erläutert Fristen

Regressbescheid nach 10 Jahren – ist das rechtens?

Kommunikationsfehler vermeiden

Tipps: So sollten Sie mit Patienten über Risiken und Zahlen sprechen

Lesetipps
Skelettszintigraphie einer betroffenen Patientin mit Osteomalazie in den Hüften (gelb) nach intravenöser Eisentherapie mit Eisencarboxymaltose.

© Roland Haubner/Universitätsklinik für Nuklearmedizin Innsbruck

Beobachtungsstudie

Eisenmangel: Wahl des Eisenpräparats beeinflusst das Frakturrisiko

Markus Frühwein

© Porträt: privat | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Keine Gelbfieberimpfung bei Patienten über 60 Jahren: Stimmt das?

Weltkugel mit Viren

© ImageFlow / stock.adobe.com

Review und Leitlinie

Ambulante antivirale COVID-19-Therapie: Was US-Wissenschaftler empfehlen