Direkt zum Inhaltsbereich

Kongressvorschau

Tipps zur Therapie bei Migräne

Veröffentlicht:

Etwa die Hälfte aller Patienten können ihre Migräneattacken relativ effektiv mit einfachen Analgetika wie Paracetamol oder ASS oder mit NSAR wie Ibuprofen, Naproxen oder Diclofenac behandeln.

 Kombinationspräparate aus ASS, Paracetamol und Coffein sind etwas wirksamer als die Monotherapie, sagt Professor Hans-Christoph Diener von der Universitätsklinik für Neurologie in Essen. Er spricht auf der MEDICA in Düsseldorf zur Therapie bei Migräne.

Mittelschwere und schwere Migräneattacken, die nicht auf eine Behandlung mit Analgetika oder NSAR ansprechen, werden mit Triptanen behandelt. Im Einzelfall müssen mehrere der Triptane ausprobiert werden, um das beste Verhältnis von Wirksamkeit und Nebenwirkungen abschätzen zu können.

Triptane sind neben der typischen oralen Form auch als Schmelztabletten, Zäpfchen, Nasenspray und zur subkutanen Injektion verfügbar. Bei unzureichender Wirksamkeit können sie mit NSAR kombiniert werden.

In der Entwicklung befinden sich 5-HT-1F-Agonisten, die ähnlich wirksam sind wie Triptane, keine vasokonstriktiven Eigenschaften haben und deshalb bei Patienten mit Kontraindikationen für Triptane gegeben werden können.

Prof. Hans-Christoph Diener spricht zur Therapie der Migräne am 18. 11., zwischen 14.30 und 17.30 Uhr, im Raum 111 im 1. OG des CCD.Pavillon

Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

T2D-Therapie jetzt auch mit Semaglutid 2 mg

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novo Nordisk Pharma Gmbh, Mainz
Tab. 1: Stufentherapieschema zur verlaufsmodifizierenden Therapie der generalisierten Myasthenia gravis

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Generalisierte Myasthenia gravis

Krankheitssymptome und Therapielast wirksam lindern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Abb. 1: Empagliflozin reduzierte auch bei niedriger Ausgangs-eGFR die Progression der chronischen Nierenkrankheit (Test für Heterogenität/Trend: a) 12=0,06, p=0.81; b) 12=6,31, p=0,012)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Chronische Nierenkrankheit

SGLT2-Inhibition: Nephroprotektiv auch bei stark erniedrigter eGFR

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Ko KG, Ingelheim am Rhein
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Elternzeit, Krankheitsvertretung und Co.

Befristete Arbeitsverträge: Welche Fehler Sie vermeiden sollten

Ernährungsberatung

Schilddrüse: Vegane Ernährung verschärft Jodmangel

Übergriffiges Verhalten im Gesundheitswesen

Medizinstudentin zu sexueller Belästigung: „Ich möchte beim Ärztetag nicht mit ,Hase‘ angesprochen werden“

Lesetipps
Ein Stapel mit vielen Büchern

© Frank Rumpenhorst/dpa

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Blick über die Schulter eines Trompeters, der ein Konzert spielt.

© Kitreel / Stock.adobe.com

Vielfalt der Musikermedizin

Ihr Patient ist Musiker? Was dann relevant werden könnte