AOK

Rettungskette besser organisieren

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Aus Sicht der AOK sind die Ergebnisse des Qualitätsmonitors 2017 Beleg dafür, dass in der Krankenhausplanung der Länder eine stärkere Konzentration auf Kliniken mit guter Behandlungsqualität und guter Ausstattung notwendig ist.

"Außerdem brauchen wir eine besser gesteuerte Einweisung der Patienten in die richtigen Kliniken", betont Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Eine solche Steuerung setze eine "vernünftig organisierte Rettungskette" voraus. Litsch: "Was wir brauchen, ist ein übergreifendes Konzept zur Notfallversorgung, das die Notaufnahmen der Kliniken, den ärztlichen Bereitschaftsdienst und den Rettungsdienst einbezieht."

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG), das 2017 in Kraft tritt, habe der Gesetzgeber die Frist zur Umsetzung des gestuften Notfallsystems durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) gerade um ein Jahr verlängert – bis Ende 2017. "Darin liegt die Chance, die Krankenhausreform nachzubessern."

Die "Folgenabschätzung", mit der der Gemeinsamen Bundesausschuss beauftragt sei, biete die Möglichkeit, doch noch eine sektorenübergreifende Reform der Notfallversorgung hinzubekommen, ist Litsch überzeugt.

Gelingen könne das allerdings nur, wenn die Länder zur verbindlichen Durchsetzung einer solchen Reform verpflichtet würden. "Nur dann lässt sich die Notfallversorgung für die Patienten tatsächlich verbessern. Und der Qualitätsmonitor zeigt, dass hier viel zu tun ist." (hom)

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