Kooperation | In Kooperation mit: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG

Seltene Erkrankungen – häufiger als man denkt

Schneller zur Diagnose mit künstlicher Intelligenz

Chatbot-gestützte Anamneseerhebung zuhause auf dem Sofa. Vordiagnose durch Diagnoseunterstützungssysteme. Aufmerksamkeitslenkung auf seltene Erkrankungen als mögliche Ursache. Wieder Zeit für das Arzt-Patienten-Gespräch. All dies könnte durch den Einsatz von KI Wirklichkeit werden.

Veröffentlicht:
Herr Prof. Dr. Martin Hirsch hat einen Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz in der Medizin an der Philipps-Universität Marburg, ist Pionier im Bereich von Diagnoseunterstützungssystemen mit Schwerpunkt Seltene Erkrankungen sowie Gründer und weiterhin Berater des Gesundheits- und Technologieunternehmens Ada Health, das die App Ada entwickelt hat

Herr Prof. Dr. Martin Hirsch hat einen Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz in der Medizin an der Philipps-Universität Marburg, ist Pionier im Bereich von Diagnoseunterstützungssystemen mit Schwerpunkt Seltene Erkrankungen sowie Gründer und weiterhin Berater des Gesundheits- und Technologieunternehmens Ada Health, das die App Ada entwickelt hat

© [M] Thomas X. Stoll; gremlin / Getty Images / iStock

Der Fokus sollte dabei allerdings auf der Intelligenz und nicht dem Sammeln von möglichst viel Daten liegen, so der weltweit renommierte Experte für Künstliche Intelligenz in der Medizin, Prof. Dr. Martin Hirsch, Marburg, im Podcast. Denn künstlich ist nicht die Intelligenz, sondern die Plattform, auf der die Intelligenz generiert wird, die letztlich die Diagnosefindung unterstützt. So können Maschinen Ärzt*innen helfen, die richtige Fährte zu finden – ein Plus in Zeiten schnell durchgetakteter Praxen, bei komplexen Symptommustern und Patient*innen, die wiederholt mit denselben Symptomen in die Praxis kommen, weil die Therapie nicht anschlägt.

Bedarf für solche Diagnoseunterstützungssysteme besteht eindeutig. Sie treffen den Nerv der Zeit. Das zeigen unter anderem die Nutzerzahlen einer derartigen Gesundheits-App: Seit dem weltweiten Launch der App Ada im Jahr 2016 wurden etwa 25 Millionen Vordiagnosen anhand der Symptombefragung an Menschen aus über hundert Ländern vorgeschlagen.

Gerade bei der Vielzahl der Seltenen Erkrankungen, die niemand im Kopf haben kann, könnten KI-Systeme die Sachlage relativ anstrengungslos und schnell klären und so Ärzt*innen mehr Zeit für die menschliche Interaktion und medizinische Beratung geben – so die Vision von Hirsch. Mehr noch: Sie können die Zeit bis zur korrekten Diagnose einer Seltenen Erkrankung dramatisch reduzieren – in einem Extremfall um 27 Jahre, wie Hirsch anhand einer aktuellen Erhebung berichtet.

Den größten Effekt könnte die KI aber im Sinne der personalisierten primären Prävention entfalten, und zwar indem sie auf Basis der individuellen genetischen Risiken versucht, die Nutzer*innen gesund zu halten – eine Option, um dem Kollaps des Gesundheitssystems entgegenzusteuern?

Die einzelnen Folgen stehen für sich, sie bauen nicht aufeinander auf. Der Podcast ist eine gemeinsame Produktion von Takeda, Springer Medizin und ASK Berlin unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Jürgen R. Schäfer, Universitätsklinik Marburg.

Lesen sie auch
Das könnte Sie auch interessieren
Seltene Erkrankungen – häufiger als man denkt

© ASK Agentur für Sales und Kommunikation GmbH

Tag der Seltenen

Seltene Erkrankungen – häufiger als man denkt

Kooperation | In Kooperation mit: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG
Frau Prof. Annette Grüters-Kieslich, Vorstandsvorsitzende der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen, Bonn. In all ihren hochrangigen Positionen – als Kinderärztin und ärztliche Leiterin des renommierten Zentrums für Frauen, Kinder und Jugendmedizin an der Charité in Berlin, als Leitende Ärztliche Direktorin und als Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Heidelberg – waren ihr die vielfältigen Probleme von Menschen mit Seltenen Erkrankung ein besonderes Anliegen.

© [M] David Außerhofer; gremlin / Getty Images / iStock

Seltene Erkrankungen – häufiger als man denkt

Von den Seltenen für die Häufigen lernen

Kooperation | In Kooperation mit: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG
Herr Prof. Dr. Martin Hirsch hat einen Lehrstuhl für Künstliche Intelligenz in der Medizin an der Philipps-Universität Marburg, ist Pionier im Bereich von Diagnoseunterstützungssystemen mit Schwerpunkt Seltene Erkrankungen sowie Gründer und weiterhin Berater des Gesundheits- und Technologieunternehmens Ada Health, das die App Ada entwickelt hat

© [M] Thomas X. Stoll; gremlin / Getty Images / iStock

Seltene Erkrankungen – häufiger als man denkt

Schneller zur Diagnose mit künstlicher Intelligenz

Kooperation | In Kooperation mit: Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Zeitgenössischer Kupferstich von William T. G. Morton und Kollegen im Massachusetts General Hospital in Boston. Mittels eines Glaskolbens führte Morton die Äthernarkose vor.

© akg-images / picture-alliance

175 Jahre Anästhesie

Triumph über den Schmerz

Nach erfolgreicher Sondierungswoche (v.l.n.r): Robert Habeck und Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und FDP-Chef Christian Lindner am Freitag in Berlin.

© Kay Nietfeld/picture alliance

Erfolgreiche Sondierung

Das plant die Ampelkoalition im Bereich Gesundheit