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Klimawandel

Stark erhöhte Sterbefallzahlen während der Hitzewelle Ende Juni 2026

Die Sterbefallzahlen liegen in der letzten Juniwoche 32 % über dem Vergleichswert der Vorjahre. Das könnte an der historischen Hitzeperiode liegen.

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Ein Radfahrer ist am Morgen im Sonnenaufgang unterwegs.

Ein Radfahrer ist am Morgen im Sonnenaufgang unterwegs.

© Thomas Warnack/dpa

WIESBADEN. Im 2. Quartal 2026 sind in Deutschland nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) rund 243.600 Menschen gestorben. Die Sterbefallzahlen bewegten sich zumeist im Bereich der mittleren Werte der vier Vorjahre oder merklich darunter. Ausnahmen waren erhöhte Sterbefallzahlen in Wochen mit hohen Durchschnittstemperaturen („Hitzewellen“).

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Besonders deutlich war dieser Effekt in der letzten Juniwoche (22. - 28. Juni), in der die Sterbefallzahlen zeitgleich mit einer historischen Hitzewelle um 32 % über dem mittleren Wert der vier Vorjahre lagen, wie es in der Pressemitteilung von Destatis heißt. In dieser Woche starben in Deutschland demnach etwa 23.900 Menschen. Das waren etwa 7.100 Sterbefälle mehr als noch zwei Wochen zuvor. Auf die einzelnen Monate bezogen betrug die Differenz zum jeweiligen mittleren Wert der Jahre 2022 bis 2025 für den April -5 % und für den Mai -2 %.

Der von der Hitzeperiode geprägte Juni verzeichnete Sterbefallzahlen, die um 9 % über dem entsprechenden Vergleichswert lagen. Dass im Zusammenhang mit Hitze die gesundheitliche Belastung hoch ist und in Folge auch die Sterbefallzahlen ansteigen, ist ein bekannter Effekt, der in Sommermonaten bereits häufiger beobachtet wurde. (eb)

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