Eine präoperative Dyspnoe war bei Teilnehmenden eines Prähabilitationsprogramms ein Risikofaktor für suboptimale Ergebnisse nach Operation am Magen-Darm-Trakt. Forschende aus den USA plädieren für ein verstärktes individuelles Atemtraining.
Palliativmedizinische Krisen haben für Patienten und Angehörige immer etwas Erschütterndes. Wie Ärzte bei solchen Notfällen am besten vorgehen, hat ein Kollege bei einer hausärztlichen Fortbildung anhand von fünf Szenarien aufgezeigt.
Welche Auswirkungen hat eine orale Hormontherapie auf Herz-, Gefäß- und Knochengesundheit peri- und postmenopausaler Frauen, die diese für mindestens ein Jahr anwenden? Einige Antworten liefert ein kürzlich aktualisiertes Cochrane Review.
Steckt hinter gehäuft auftretenden Infekten ein primärer Immundefekt? Eine neue S3-Leitlinie soll bei dieser Frage weiterhelfen. Hinter den Akronymen „ELVIS“ und „GARFIELD“ verbergen sich dabei diagnostische Kriterien.
Im Jahr 2022 wurde Nirsevimab zur Prophylaxe gegen das Respiratorische Synzytial-Virus bei Säuglingen zugelassen, ein Jahr später folgte die Zulassung der RSV-Impfung in der Schwangerschaft. Welche Strategie ist wirksamer?
Er entfernt Beta-Amyloid in wenigen Wochen komplett aus dem Gehirn: Der mit einem aktiven Transportmechanismus ausgestattete Antikörper Trontinemab zeigt in einer Phase-II-Studie nun auch Signale für eine klinische Wirksamkeit sowie eine reduzierte Tau-Pathologie.
Das Sprachmodell ChatGPT kann es bei der Differenzialdiagnose von Polyneuropathien mit den meisten Neurologen aufnehmen: Nur Spezialisten erkennen die richtige Erkrankung noch häufiger. Bei bestimmten Tests zieht die KI sogar mit den Experten gleich.
Immer mehr alte Menschen werden an der Hüfte operiert – und damit auch immer mehr Menschen mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen. Es gilt, den Eingriff gut zu planen, ohne ihn unnötig zu verzögern. Worauf der Fokus liegen sollte.
Menschen mit chronischer Rhinosinusitis – besonders Frauen – litten in einer US-Studie besonders unter dem Postnasal-Drip-Syndrom (PND), mehr noch als unter dickflüssigem Sekret. Ein Risikofaktor waren Allergien.
Krebspatienten mit thorakalen Schmerzen haben ein signifikant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Eine israelische Studie mit über 37.000 Teilnehmenden unterstreicht die Notwendigkeit, die onkologische Vorgeschichte in die Risikobewertung bei Brustschmerzen einzubeziehen.