Die Berliner Koalition hält sich nach der Einigung auf das Sparpaket für „entscheidungsfähig“. Ärzte-Verbände und Krankenkassen bewerten die durch den Deal hervorgerufenen Flurschäden jeweils unterschiedlich.
Ein Frankfurter Apotheker muss Schmerzensgeld in Höhe von 8.000 Euro zahlen, weil er verschreibungspflichtige Schmerz- , Schlaf- und Beruhigungsmittel ohne Rezept rausgegeben hat.
Nur gegenüber der Migräneprophylaxe mit Flunarizin und Topiramat will das IQWiG in seinem Abschlussbericht zur Methodenbewertung noch einen Vorteil der manuellen Akupunktur erkennen.
In der Koalition versuchen Brückenbauer in letzter Minute noch Einigkeit über Nina Warkens Sparpaket zu erzielen. Die Grünen indes wollen aus Oppositionssicht zeigen, wie sogar sinkende GKV-Beiträge erreichbar wären.